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Chartanalyse für Einsteiger: Der Trend
#1
Würde man eine Zählung der am häufigsten genannten Börsenbegriffe durchführen, so hat der Begriff "Trend" exzellente Chancen auf einen der vordersten Plätze.
Warum das so ist, erfahrt Ihr gleich hier:

Nachfolgend seht Ihr einen mehrjährigen Aufwärtstrend im EuroStoxx 50:

   


Ihr seht: Trend- oder Impulsbewegungen und Korrekturen wechseln sich ab. Das ist ein Grundprinzip aller Bewegungen an den Börsen.
Warum sehen wir hier einen Aufwärtstrend?
Richtig: Ein Aufwärtstrend braucht per Definition höhere Hochs und höhere Tiefs.
Und umgekehrt gilt: Ein Abwärtstrend ist charakterisiert durch tiefere Hochs und tiefere Tiefs.

Ihr seht im Chart einen eingezeichneten Trendkanal. Er entsteht, wenn man die steigenden Tiefpunkte miteinander verbindet. Im vorliegenden Beispiel gelingt dies nicht ganz exakt, die Kurse "halten" sich nicht an unsere Trendlinie. In einem solchen Fall versucht man einen Trendkanal so einzuzeichnen, dass er das Kursgeschehen bestmöglich einfängt. Für das Zeichnen eines Trendkanals findet Ihr in den gängigen Chartsoftwaren die passenden Tools.
Wichtig ist noch ein kurzer Blick auf die Begriffe:
Trendunter- und -oberkante sprechen für sich. Die Mittelachse verdient jedoch auch unsere Beachtung: Wie man sieht, prallt der Kurs von oben kommend, mehrfach wieder nach oben ab. Zeitweise hangelt er sich über längere Zeit daran hoch. Sie dient also als wichtige Orientierung.

Der folgende Chart verdeutlicht noch einmal das Gesagte.
Die grünen Balken zeigen das in diesem Trend erreichbare maximale Gewinnpotential.
Der rote Balken sagt: Verlässt der Kurs den Trendkanal nachhaltig nach unten, sprechen wir von einem Trendbruch. Der Aufwärtstrend ist beendet, und eine Phase schwächerer Kurse wird wahrscheinlich.

   
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