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Chartanalyse Edelmetalle: Gold und Silber
#1
Gold
Nach einer furiosen Rallye im gelben Edelmetall in 2025 ging Gold im Januar 2026 in eine deutliche Korrektur über, in der bis zu 1/4 des Wertes abgegeben wurden.

Ganze 70% Wertzuwachs konnten zum Jahresultimo 25 verbucht werden. Damit gehörte Gold zu den sog. "most crowded trades" des vergangenen Jahres. Entsprechend hoch war die mediale Präsenz.

Wenn eine solch' dynamische Rallye - temporär, so unsere Annahme - endet, ist es Zeit, einen Blick auf das übergeordnete Bild zu werfen.

Vorweg geschickt noch der Hinweis, dass es sich um ein ultralangfristiges Chart handelt - 1970 - 2026. Entsprechend relativieren sich die eingezeichneten Kursziele, bricht man diese auf jährliche Zuwächse herunter, entsprechend lang auch die Korrekturphasen, in denen mit dem Edelmetall nicht wirklich etwas zu verdienen war.

Festzuhalten bleibt: Auch zum aktuellen Zeitpunkt müssen wir mit einer längerfristigen Korrektur rechnen, bildet Gold doch gerade das Gegenstück zur Korrektur von August 20 bis November 22 aus (s. Chart.)

Erst danach können wir an das verlockende Kursziel von ca. 7.500 USD denken, wobei ein weiterer Zwischenstopp bei ca. 6036 bis 6.323 einzuplanen wäre, dem abermals eine längerfristige Korrektur folgen würde.

   

Tote Hose? Nicht ganz!
Auch wenn unser Wert - vom unten stehenden Tageschart aus betrachtet - bereits einmal in den möglichen Zielbereich der Korrektur eingetaucht ist, bleibt schon allein aufgrund der oben beschriebenen zeitlichen Komponente die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, dass es noch einmal zu einem Touchdown mit der Zielzone kommt. Dies könnte eine attraktive Kaufgelegenheit werden, selbst wenn der Kurs nicht sofort dynamisch wieder zu steigen beginnt. Ziele könnten dann mit Hilfe der Fibonacci-Retracements bzw. der Identifikation entsprechender Widerstandsbereiche bestimmt werden. (Beides liegt oftmals gar nicht so weit auseinander.)
Die mögliche Zielzone wurde hier mit Hilfe der Elliott-Wellen-Theorie ermittelt.

   
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