Rückblick:
Ohne lange zu zögern, legten die Aktienindizes direkt zu Beginn der vergangenen Woche den Rückwärtsgang ein. Weder der letzte Handelstag des August noch der erste Handelstag im September konnten ihre grundsätzlich freundlichen Tendenzen ausspielen.
Dennoch kann sich die Augustbilanz sehen lassen: Der Nasdaq 100 gewann gut vier Prozent, der Dow Jones 1,3 Prozent. Die saisonal häufig zu beobachtende Schwäche ist damit bislang ausgeblieben.
Nur der Dax beendete den August mit einem moderaten Minus von 1,2 Prozent.
Am Mittwoch stoppte der Abverkauf bereits wieder - Nasdaq 100 und S&P 500 bildeten kein neues Verlaufstief aus.
Auch der mit 160.000 neu geschaffenen Stellen positiver als erwartet ausgefallene US-Arbeitsmarktbericht am Freitag konnte die Erholung nur kurzzeitig unterbrechen, aber nicht stoppen.
Beunruhigende Signale sandten weiterhin die Anleihemärkte: Die Renditen zehnjähriger Bundesanleihen erreichten ein 15-Jahres-Hoch, sie stiegen erstmals seit 2011 auf 3,36 Prozent. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg am Dienstag auf 4,79 Prozent, das höchste Niveau seit anderthalb Jahren, japanische Papiere überstiegen erstmals seit 1996 - seit 30 Jahren - drei Prozent.
Ausblick:
Am kommenden Montag bleiben die US-Börsen wegen eines Feiertags (Labour Day) geschlossen.
Inflation dürfte das beherrschende Thema bleiben - die kommende Woche endet mit neuen Daten zum consumer confidence index (cpi). Zuvor jedoch entscheidet die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag über ihren künftigen Geldkurs. Beobachter sind uneins, ob mit einer Zinsanhebung zu rechnen ist. Medial geben die persönlichen Karrierewege der Mitglieder des EZB-Rats die Themen für die Berichterstattung vor: Verlässt Ratspräsidentin Lagarde vor Ablauf ihrer Amtszeit die EZB, und falls ja, wer folgt ihr nach? Wohin tendiert Isabell Schnabel? Ist Joachim Nagel ein potenzieller Kandidat für den Ratsvorsitz?
Rein markttechnisch erwarten wir vorerst eine Fortsetzung der Erholung, bevor mit einem weiteren Move nach unten gerechnet werden muss. Dies legt jedenfalls die Auswertung der Kursstrukturen nach der Elliott-Wellen-Theorie nahe. Nach der Zyklusanalyse ist in der zweiten Septemberhälfte mit einem wichtigen Tief zu rechnen.
Zum Dax: In einer sehr bullischen Zählung (Elliott-Wellen) fällt der Dax nicht mehr unter die Marke von 24.608, bevor er sich zu neuen Hochs aufmacht. Eine gleichwertige Alternative sieht den Bereich von 24.482 als potenzielle Wendemarke vor. Wer den Kursverlauf des Dax schon länger verfolgt, identifiziert die 24.500 als signifikanten Wendebereich des vergangenen Jahres.
Der unten angehängte Chart zeigt den Dax im 15-Minuten-Chart für den kurzfristigen Kursverlauf. Hier stellen die Kurslücken/Gaps sowie die Retracements wichtige Kursbereiche dar, die es zu beachten gilt. Nicht fehlen darf der Hinweis, dass die Abwärtsbewegung 5-wellig war (s. rote Ziffern). Nach der Elliott-Wellen-Theorie ist deshalb ein weiterer Bewegungsabschnitt gen Süden wahrscheinlich.
Ohne lange zu zögern, legten die Aktienindizes direkt zu Beginn der vergangenen Woche den Rückwärtsgang ein. Weder der letzte Handelstag des August noch der erste Handelstag im September konnten ihre grundsätzlich freundlichen Tendenzen ausspielen.
Dennoch kann sich die Augustbilanz sehen lassen: Der Nasdaq 100 gewann gut vier Prozent, der Dow Jones 1,3 Prozent. Die saisonal häufig zu beobachtende Schwäche ist damit bislang ausgeblieben.
Nur der Dax beendete den August mit einem moderaten Minus von 1,2 Prozent.
Am Mittwoch stoppte der Abverkauf bereits wieder - Nasdaq 100 und S&P 500 bildeten kein neues Verlaufstief aus.
Auch der mit 160.000 neu geschaffenen Stellen positiver als erwartet ausgefallene US-Arbeitsmarktbericht am Freitag konnte die Erholung nur kurzzeitig unterbrechen, aber nicht stoppen.
Beunruhigende Signale sandten weiterhin die Anleihemärkte: Die Renditen zehnjähriger Bundesanleihen erreichten ein 15-Jahres-Hoch, sie stiegen erstmals seit 2011 auf 3,36 Prozent. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg am Dienstag auf 4,79 Prozent, das höchste Niveau seit anderthalb Jahren, japanische Papiere überstiegen erstmals seit 1996 - seit 30 Jahren - drei Prozent.
Ausblick:
Am kommenden Montag bleiben die US-Börsen wegen eines Feiertags (Labour Day) geschlossen.
Inflation dürfte das beherrschende Thema bleiben - die kommende Woche endet mit neuen Daten zum consumer confidence index (cpi). Zuvor jedoch entscheidet die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag über ihren künftigen Geldkurs. Beobachter sind uneins, ob mit einer Zinsanhebung zu rechnen ist. Medial geben die persönlichen Karrierewege der Mitglieder des EZB-Rats die Themen für die Berichterstattung vor: Verlässt Ratspräsidentin Lagarde vor Ablauf ihrer Amtszeit die EZB, und falls ja, wer folgt ihr nach? Wohin tendiert Isabell Schnabel? Ist Joachim Nagel ein potenzieller Kandidat für den Ratsvorsitz?
Rein markttechnisch erwarten wir vorerst eine Fortsetzung der Erholung, bevor mit einem weiteren Move nach unten gerechnet werden muss. Dies legt jedenfalls die Auswertung der Kursstrukturen nach der Elliott-Wellen-Theorie nahe. Nach der Zyklusanalyse ist in der zweiten Septemberhälfte mit einem wichtigen Tief zu rechnen.
Zum Dax: In einer sehr bullischen Zählung (Elliott-Wellen) fällt der Dax nicht mehr unter die Marke von 24.608, bevor er sich zu neuen Hochs aufmacht. Eine gleichwertige Alternative sieht den Bereich von 24.482 als potenzielle Wendemarke vor. Wer den Kursverlauf des Dax schon länger verfolgt, identifiziert die 24.500 als signifikanten Wendebereich des vergangenen Jahres.
Der unten angehängte Chart zeigt den Dax im 15-Minuten-Chart für den kurzfristigen Kursverlauf. Hier stellen die Kurslücken/Gaps sowie die Retracements wichtige Kursbereiche dar, die es zu beachten gilt. Nicht fehlen darf der Hinweis, dass die Abwärtsbewegung 5-wellig war (s. rote Ziffern). Nach der Elliott-Wellen-Theorie ist deshalb ein weiterer Bewegungsabschnitt gen Süden wahrscheinlich.

