Rückblick:
Die US-Märkte setzten ihre Korrektur nach einer anfänglichen Gegenbewegung mit neuen Bewegungstiefs fort. in Es folgte eine volatile Bodenbildungsphase, die - ja wer? - Donald T. mit seiner lt. Washington Post 38. "Nahost-Friedensverkündung" am Donnerstag beendete. Justament einen Tag vor - ja wovor wohl? - dem Mega-Börsengang von Space X, der der Menschheit den ersten USD-Billionär bescherte.
Zu der Korrektur des Nasdaq 100 ist anzumerken, dass weniger die Korrekturtiefe mit ca. 8% Minus als die Dauer - nur 5 Handelstage (vgl. Gummibandeffekt im Wochenausblick der Vorwoche) wurden benötigt - bemerkenswert sind. Zurück bleiben ein Doppelboden (Level I) im Tageschart und eine grüne Wochenkerze.
Was die Earnings der im letzten Beitrag vorgestellten Oracle und Adobe anbelangt, so waren die Marktreaktionen in beiden Fällen negativ ( jeweils ca. -19%). Oracle verfehlte trotz exzellenter Ergebnisse die Markterwartungen bzgl. des "KI-Ausblicks", bei Adobe scheinen die Schwierigkeiten anzuhalten. Nachdem der Konzernchef bereits drei Monate zuvor seinen Weggang angekündigt hat, verlässt auch der Finanzchef, der zu Marvell wechseln wird, das Unternehmen. Der Titel bleibt weiterhin auf der Watchlist.
Ab 29.6.26 (bereits nach 15 Tagen) dürfen Space-X-Aktien durch eine Regeländerung in den Nasdaq 100 aufgenommen werden. D.h. passive Investmentfonds, die ETFs auf den Nasdaq 100, kaufen ab diesem Datum die Aktie. Interessierte nehmen sich den Titel auf die Watchlist, um diesen Effekt, der stützend wirken dürfte - zu beobachten.
Auch Open AI (Chatgpt) soll mittlerweile seine Unterlagen für einen Börsengang noch in 2026 eingereicht haben. Interessant in diesem Zusammenhang: Open AI war anfangs als gemeinnützige Stiftung unterwegs - also ohne Gewinnerzielungsabsicht; interessanter Artikel hierzu bei Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/OpenAI. Sollten die Pläne Realität werden, stünden dem Jahrgang 2026 mit Space X, Anthropic und Open AI drei billionenschwere Börsengänge ins Haus. Die Auswirkungen der 3 Mega IPOs werden bereits heute heiß diskutiert: Allen voran, aus welchen Quellen das Kapital kommen soll. Werden vorher andere Assets (aus dem Nasdaq 100) verkauft? Anleihen abgestoßen?
Die Zinsentscheidung der EZB war so erwartet worden und von daher ein Nonevent (nicht kursbewegend).
Ausblick:
Ganz sicher bleibt die Entwicklung von Space X im Fokus von Investoren.
Die wichtigsten Termine der vor uns liegenden Handelswoche sind der US-Zinsentscheid am Mittwoch und der große Verfall/Hexensabbat am Freitag.
Am Mittwoch wird der neue US-Notenbankpräsident Kevin Warsh erstmals in seiner neuen Funktion an die Öffentlichkeit treten. Ganz sicher wird sich die focussierte Aufmerksamkeit auf Aussagen zur Inflationsentwicklung richten. Wir erinnern uns: die Inflationszahlen waren hoch, die Arbeitsmarktdaten besser als erwartet. Welche Schlüsse ziehen die Notenbanker hieraus?
Was machen unsere heimischen Indizes aus dieser Gemengelage?
Der TecDax - etwas später gestartet als der Nasdaq 100 und vielleicht nicht ganz so temperamentvoll in seinem Aufwärtsdrive - ging mit einem respektablen Plus von ca. 3,5% aus dem Handel. Und auch unser Dax schaffte ein respektables Plus von ca. 3% - das Ganze allerdings in einer zähen Seitwärtsphase.
Die nachfolgenden Charts zeigen Euch den Xetra-Dax - einmal in einer bullischen Variante. Hier könnte sich eine inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation bilden. Und einmal in einer bärischen Variante: Statt der Bewegung nach oben entwickelt sich ein Doppeltop. Der Dax würde noch einmal Schwung holen und erst einmal ein Stück nach unten wandern. Ihr seht, beide Varianten sind möglich.
Wenn Ihr selber solche Analysen erstellen möchtet - unser Level I - Training macht's möglich. Also, 'ran an den Speck:
1. Bullische Variante
2. Bärische Variante
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https://www.gs.de/de/articles/maerkte-we...-auszahlen
Die US-Märkte setzten ihre Korrektur nach einer anfänglichen Gegenbewegung mit neuen Bewegungstiefs fort. in Es folgte eine volatile Bodenbildungsphase, die - ja wer? - Donald T. mit seiner lt. Washington Post 38. "Nahost-Friedensverkündung" am Donnerstag beendete. Justament einen Tag vor - ja wovor wohl? - dem Mega-Börsengang von Space X, der der Menschheit den ersten USD-Billionär bescherte.
Zu der Korrektur des Nasdaq 100 ist anzumerken, dass weniger die Korrekturtiefe mit ca. 8% Minus als die Dauer - nur 5 Handelstage (vgl. Gummibandeffekt im Wochenausblick der Vorwoche) wurden benötigt - bemerkenswert sind. Zurück bleiben ein Doppelboden (Level I) im Tageschart und eine grüne Wochenkerze.
Was die Earnings der im letzten Beitrag vorgestellten Oracle und Adobe anbelangt, so waren die Marktreaktionen in beiden Fällen negativ ( jeweils ca. -19%). Oracle verfehlte trotz exzellenter Ergebnisse die Markterwartungen bzgl. des "KI-Ausblicks", bei Adobe scheinen die Schwierigkeiten anzuhalten. Nachdem der Konzernchef bereits drei Monate zuvor seinen Weggang angekündigt hat, verlässt auch der Finanzchef, der zu Marvell wechseln wird, das Unternehmen. Der Titel bleibt weiterhin auf der Watchlist.
Ab 29.6.26 (bereits nach 15 Tagen) dürfen Space-X-Aktien durch eine Regeländerung in den Nasdaq 100 aufgenommen werden. D.h. passive Investmentfonds, die ETFs auf den Nasdaq 100, kaufen ab diesem Datum die Aktie. Interessierte nehmen sich den Titel auf die Watchlist, um diesen Effekt, der stützend wirken dürfte - zu beobachten.
Auch Open AI (Chatgpt) soll mittlerweile seine Unterlagen für einen Börsengang noch in 2026 eingereicht haben. Interessant in diesem Zusammenhang: Open AI war anfangs als gemeinnützige Stiftung unterwegs - also ohne Gewinnerzielungsabsicht; interessanter Artikel hierzu bei Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/OpenAI. Sollten die Pläne Realität werden, stünden dem Jahrgang 2026 mit Space X, Anthropic und Open AI drei billionenschwere Börsengänge ins Haus. Die Auswirkungen der 3 Mega IPOs werden bereits heute heiß diskutiert: Allen voran, aus welchen Quellen das Kapital kommen soll. Werden vorher andere Assets (aus dem Nasdaq 100) verkauft? Anleihen abgestoßen?
Die Zinsentscheidung der EZB war so erwartet worden und von daher ein Nonevent (nicht kursbewegend).
Ausblick:
Ganz sicher bleibt die Entwicklung von Space X im Fokus von Investoren.
Die wichtigsten Termine der vor uns liegenden Handelswoche sind der US-Zinsentscheid am Mittwoch und der große Verfall/Hexensabbat am Freitag.
Am Mittwoch wird der neue US-Notenbankpräsident Kevin Warsh erstmals in seiner neuen Funktion an die Öffentlichkeit treten. Ganz sicher wird sich die focussierte Aufmerksamkeit auf Aussagen zur Inflationsentwicklung richten. Wir erinnern uns: die Inflationszahlen waren hoch, die Arbeitsmarktdaten besser als erwartet. Welche Schlüsse ziehen die Notenbanker hieraus?
Was machen unsere heimischen Indizes aus dieser Gemengelage?
Der TecDax - etwas später gestartet als der Nasdaq 100 und vielleicht nicht ganz so temperamentvoll in seinem Aufwärtsdrive - ging mit einem respektablen Plus von ca. 3,5% aus dem Handel. Und auch unser Dax schaffte ein respektables Plus von ca. 3% - das Ganze allerdings in einer zähen Seitwärtsphase.
Die nachfolgenden Charts zeigen Euch den Xetra-Dax - einmal in einer bullischen Variante. Hier könnte sich eine inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation bilden. Und einmal in einer bärischen Variante: Statt der Bewegung nach oben entwickelt sich ein Doppeltop. Der Dax würde noch einmal Schwung holen und erst einmal ein Stück nach unten wandern. Ihr seht, beide Varianten sind möglich.
Wenn Ihr selber solche Analysen erstellen möchtet - unser Level I - Training macht's möglich. Also, 'ran an den Speck:
1. Bullische Variante
2. Bärische Variante
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https://www.gs.de/de/articles/maerkte-we...-auszahlen


