Rückblick
US-Arbeitsmarktbericht vom Freitag schickt Börsen gen Süden
US-Wirtschaft verliert 92.000 Jobs im Februar
Krieg im Iran/Nahen Osten: Weiterer Verlauf schwer absehbar/Ölpreis haussiert
Dax mit deutlicher Underperformance gegenüber US-Märkten
Charttechnisch dominiert eine lange rote Kerze im Wochenchart mit Schluss nahe Wochentief. (ca. -6,3% im Xetra-Dax).
Der im Dax-Update skizzierte Unterstützungsbereich wurde knapp getroffen. Ca. 300 Punkte ging es von dort aus aufwärts.
Ähnliches Kursverhalten zeigte sich im S&P500, s. auch unser Update vom 3.3.26.
Wichtig für alle Trader: Die hier beispielhaft aufgeführten Countertrend-Trades von gut identifizierbaren Unterstützungsbereichen aus sollten natürlich mit hohem Risikobewusstsein bzgl. Positionsgröße und Haltedauer bedacht werden. So sollte selbstverständlich eine das Wochenende einschliessende Haltedauer vermieden werden.
Berichtssaison: Positive Kursreaktionen auf Quartalsberichte von Broadcom (+4,8%) und Marwell Technologies (+18%).
[b]Ausblick - US-Börsen mit Sommerzeit - Handelsbeginn bereits 13.30h (bis 29.3.):
Wichtige Wirtschaftsdaten:[/b]
Mi - CPI - US-Consumer Price Index
Frei - PPI - US-Production Price Index
Kommentar: Der durch den Nahost-Konflikt ausgelöste Ölpreisschub (Brent in der Nacht zum Montag in der Spitze + 25%) läßt ungute Erinnerungen an den Ausbruch des Ukraine-Konflikts aufkommen. Insbesondere befürchtet wird ein durch hohe Energiepreise ausgelöster kräftiger Inflationsschub - der zur Vollbremsung von Wirtschaft und Konsum führen könnte.
Kapitalmärkte:
Noch ein kurzer Rückblick, dieses Mal auf die sog. Krisenassets (d.s. Anlagen, die bei aufkommender Unsicherheit/Panik für aus Verkäufen freiwerdendes Kapital gesucht sind.)
Mit Kriegsausbruch erschien plötzlich wieder der US-Dollar als sog. "Safe Haven"-Asset, das Gold als klassiches Krisen-Asset konnte nicht profitieren und verbleibt in seiner volatilen Seitwärtsbewegung.
Gleichfalls unter Druck gerieten die Kurse von Staatsanleihen - der deutsche Bund-Future markierte am heutigen Montagmorgen nach über 2jähriger Seitwärtsspanne ein neues Verlaufstief. Folgerichtig steigen die Zinsen für die 10jährige Bundesanleihe.
Aktienmärkte:
Dax - Xetra
Die in unserem Update vom 3.3.26 genannte Unterstüzungszone wurde - am heutigen Montag erneut mit einer Kurslücke zu Handelsbeginn unterboten.
Stützend wirkt hier ein wichtiges Fibonnacci-Retracement (61,8% Retracement der gesamten Strecke vom signifikanten April-Tief aus 2025 bis zum Allzeithoch bei 25.507 vom 12.1.2026), das bei 22.830 zusammen mit dem Kursbereich von 22.578/22.439/22.280 den Kursrückgang zumindest vorübergehend bremsen könnte.
Im Laufe der Woche werden - abhängig vom Kursgeschehen - weitere Updates erscheinen.
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Analystenkommentar
...US-Aktienmarkt insgesamt weiter nahe seines Rekordhochs notiert, zeigen einzelne Titel deutlich stärkere Schwankungen. Unter der Oberfläche der Indizes gebe es ungewöhnlich große Kursbewegungen,
-> Hindenburg-Syndrom
Positive Reaktionen auf Oracle Earnings: + 11%.
Do: Direktes neues Tief?
Private Credit-Sektor bleibt unruhig
Risiken des Segments aber sind unstrittig. Auch, weil gut 20 Prozent dieser privaten Kredite in Softwareunternehmen stecken. Deren Kreditwürdigkeit leidet, da KI ihre Geschäftsmodelle besonders bedroht.
schränkte die größte US-Bank J.P. Morgan die Vergabe von Darlehen an private Kreditfonds ein. Und Goldman Sachs will Wetten auf den Wertverfall von Unternehmenskrediten ermöglichen. Ein ähnliches Angebot platzierte die Bank kurz vor Ausbruch der Finanzkrise 2008.
US-Arbeitsmarktbericht vom Freitag schickt Börsen gen Süden
US-Wirtschaft verliert 92.000 Jobs im Februar
Krieg im Iran/Nahen Osten: Weiterer Verlauf schwer absehbar/Ölpreis haussiert
Dax mit deutlicher Underperformance gegenüber US-Märkten
Charttechnisch dominiert eine lange rote Kerze im Wochenchart mit Schluss nahe Wochentief. (ca. -6,3% im Xetra-Dax).
Der im Dax-Update skizzierte Unterstützungsbereich wurde knapp getroffen. Ca. 300 Punkte ging es von dort aus aufwärts.
Ähnliches Kursverhalten zeigte sich im S&P500, s. auch unser Update vom 3.3.26.
Wichtig für alle Trader: Die hier beispielhaft aufgeführten Countertrend-Trades von gut identifizierbaren Unterstützungsbereichen aus sollten natürlich mit hohem Risikobewusstsein bzgl. Positionsgröße und Haltedauer bedacht werden. So sollte selbstverständlich eine das Wochenende einschliessende Haltedauer vermieden werden.
Berichtssaison: Positive Kursreaktionen auf Quartalsberichte von Broadcom (+4,8%) und Marwell Technologies (+18%).
[b]Ausblick - US-Börsen mit Sommerzeit - Handelsbeginn bereits 13.30h (bis 29.3.):
Wichtige Wirtschaftsdaten:[/b]
Mi - CPI - US-Consumer Price Index
Frei - PPI - US-Production Price Index
Kommentar: Der durch den Nahost-Konflikt ausgelöste Ölpreisschub (Brent in der Nacht zum Montag in der Spitze + 25%) läßt ungute Erinnerungen an den Ausbruch des Ukraine-Konflikts aufkommen. Insbesondere befürchtet wird ein durch hohe Energiepreise ausgelöster kräftiger Inflationsschub - der zur Vollbremsung von Wirtschaft und Konsum führen könnte.
Kapitalmärkte:
Noch ein kurzer Rückblick, dieses Mal auf die sog. Krisenassets (d.s. Anlagen, die bei aufkommender Unsicherheit/Panik für aus Verkäufen freiwerdendes Kapital gesucht sind.)
Mit Kriegsausbruch erschien plötzlich wieder der US-Dollar als sog. "Safe Haven"-Asset, das Gold als klassiches Krisen-Asset konnte nicht profitieren und verbleibt in seiner volatilen Seitwärtsbewegung.
Gleichfalls unter Druck gerieten die Kurse von Staatsanleihen - der deutsche Bund-Future markierte am heutigen Montagmorgen nach über 2jähriger Seitwärtsspanne ein neues Verlaufstief. Folgerichtig steigen die Zinsen für die 10jährige Bundesanleihe.
Aktienmärkte:
Dax - Xetra
Die in unserem Update vom 3.3.26 genannte Unterstüzungszone wurde - am heutigen Montag erneut mit einer Kurslücke zu Handelsbeginn unterboten.
Stützend wirkt hier ein wichtiges Fibonnacci-Retracement (61,8% Retracement der gesamten Strecke vom signifikanten April-Tief aus 2025 bis zum Allzeithoch bei 25.507 vom 12.1.2026), das bei 22.830 zusammen mit dem Kursbereich von 22.578/22.439/22.280 den Kursrückgang zumindest vorübergehend bremsen könnte.
Im Laufe der Woche werden - abhängig vom Kursgeschehen - weitere Updates erscheinen.
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Analystenkommentar
...US-Aktienmarkt insgesamt weiter nahe seines Rekordhochs notiert, zeigen einzelne Titel deutlich stärkere Schwankungen. Unter der Oberfläche der Indizes gebe es ungewöhnlich große Kursbewegungen,
-> Hindenburg-Syndrom
Positive Reaktionen auf Oracle Earnings: + 11%.
Do: Direktes neues Tief?
Private Credit-Sektor bleibt unruhig
Risiken des Segments aber sind unstrittig. Auch, weil gut 20 Prozent dieser privaten Kredite in Softwareunternehmen stecken. Deren Kreditwürdigkeit leidet, da KI ihre Geschäftsmodelle besonders bedroht.
schränkte die größte US-Bank J.P. Morgan die Vergabe von Darlehen an private Kreditfonds ein. Und Goldman Sachs will Wetten auf den Wertverfall von Unternehmenskrediten ermöglichen. Ein ähnliches Angebot platzierte die Bank kurz vor Ausbruch der Finanzkrise 2008.

