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16.-20.3.26 - Großer Verfall - Dies ist ein Wochenausblick!
#1
Rückblick
Das Wochentief im Xetra-Dax wie auch den US-Indizes wurde am Montag zu Handelsbeginn bei 22.927 Punkten ausgebildet. Es entstand eine große, grüne Tageskerze - eine sog. Trendkerze, d.h. der Eröffnungskurs entspricht mit geringer Abweichung dem Tagestief, der Schlusskurs mit geringer Abweichung dem Tageshoch - , der auch am Dienstag weitere Kursgewinne folgten, die das Hoch der abgelaufenen Handelswoche bildeten. An den folgenden Handelstagen verblieb der Dax innerhalb der Spanne der ersten beiden Handelstage. Die sich zunehmend eintrübende Stimmung trieb den Index im Wochenverlauf jedoch zunehmend dem unteren Ende entgegen.
Neben den kriegerischen Nahost-Auseinandersetzungen treten zunehmend die Sorge um den Private-Credit Markt sowie Befürchtungen vor den Folgen höherer Energiepreise in Form steigender Inflation, die wiederum nicht nur an den Zapfsäulen sichtbar bleibt, sondern auch perspektivisch auf Güter des täglichen Bedarfs durchschlagen und insgesamt die wirtschaftliche Aktivität hemmen dürfte.

Aus Sicht der Börse ist das Inflationsszenario schon Realität: So hat der Euro-Bund-Future nach ziemlich exakt einjähriger Korrektur neue Mehrjahrestiefs ausgebildet.

Der USD wird weiterhin als sicherer Hafen angesehen und konnte auch gegenüber Euro/USD zulegen. Die Edelmetalle hingegen verbleiben im Seitwärtsmodus und können somit auch in dieser Woche ihrer Rolle als Krisen-Asset nicht gerecht werden. (Warum dies eher typisch ist, erklären wir an späterer Stelle.)

Ausblick:
Mit der US-Fed-Zinsentscheidung am Mittwoch und dem ersten großen Verfall im Jahr 2026 am kommenden Freitag stehen gleich zwei hochkarätige, traditionell kursbewegende Ereignisse auf der Agenda.
Der weitere Kursverlauf in den Aktienindizes bleibt nicht nur aufgrund der Kriegsereignisse schwierig einzuschätzen. Auch im Bereich Private Credit Funds brodelt es mittlerweile deutlich. Hierzulande sollte dem Kurs der Deutschen Bank - s. auch unsere Meldung unter Aktuelles - nach Bekanntgabe ihrer Beteiligungen im Private Credit Bereich im aktuellen Geschäftsbericht und vor allem der darin geäußerten Absicht, ihre Engagements weiter ausbauen zu wollen - besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Aber auch die US-Banken sollten - nach den deutlichen Abgaben zum Wochenschluss - weiterhin unter Beobachtung stehen.

Entlang der anstehenden Termine wäre eine Seitwärtsbewegung innerhalb der Vorwochenspanne denkbar.
Bei aufkommender Schwäche wäre auf der Unterseite auch ein leichtes Unterschreiten des Vorwochentiefs mit anschließender Gegenbewegung vorstellbar, was eine sehr kurzfristige, hochspekulative Tradingmöglichkeit ergeben könnte.
Im beigefügten Chart sind gestaffelte Widerstände und Unterstützungen exemplarisch eingezeichnet. (Zu diesem zentralen Konzept der Technischen Analyse erscheint in Kürze ein ausführlicher Beitrag. Ebenso zum großen Verfall bzw. Hexensabbat).
Sollten sich im Wochenverlauf signifikante Änderungen ergeben, werden wir ein Update erstellen.

   

Termine
Mi - Fed-Zinsentscheid - Schwacher Arbeitsmarkt vs. Inflationsschub durch Energiepreise; schwaches 4. Quartal mit lediglich 0,7% BIP-Wachstum
Do - EZB-Zinsentscheid
Frei, 20.3.26 - Hexensabbat/großer Verfall

Vonovia - Folgen schuldenfinanzierten Wachstums - Zinsänderung - Beispiel: Bär. Chart

Nvidia traut dem Markt für seine KI-Chips bis zum Jahr 2027 ein Umsatzvolumen von mindestens einer Billion Dollar zu. /Entwicklerkonferenz - 17.3.26
... künftig zusammen mit den europäischen Chipkonzernen Infineon, NXP und STMicroelectronics bei der Ausstattung humanoider Roboter zusammenarbeiten. Die drei Unternehmen gaben am Montag entsprechende Partnerschaften bekannt. Während Nvidia mit seinen „Jetson Thor“-Prozessoren quasi das Gehirn der Maschinen liefert, wollen die Europäer die übrige Hardware beisteuern.

Elmos Trendtrading?

AMZ -Ki-Umsatz Prognose - 600 statt bisher 300 MRD. USD.

Index Premium
Das Aufwärtsvolumen erreichte nur 19 Prozent, damit wurde ein potenzielles Kapitulationstief (weniger als zehn Prozent) nur knapp verfehlt und liegt somit noch nicht vor.
Geopolitische Eskalationen folgen oft einem bekannten Muster. Sie spitzen sich zu, solange die Kosten tragbar erscheinen und kippen, sobald sie ökonomisch und politisch zu schwer wiegen. Genau hier liegt der entscheidende Punkt. Unsere Kernhypothese bleibt bestehen: Ein dauerhaft hoher Ölpreis und ein längerer Krieg sind politisch kaum durchzuhalten. Für Donald Trump bedeutet ein anhaltend hohes Preisniveau an der Zapfsäule (Inflation) unmittelbaren Druck mit Blick auf die Zwischenwahlen im November. Das Risiko liegt darin, dass Öl- und Gasanlagen schwer getroffen werden und ein Wiederaufbau dauern kann, was die Preise oben halten würde.

S&P 100
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