Der erste Chart zeigt den Ende 2017 eingeführten Bitcoin-Future im Monatschart.
Die Einführung des Bitcoin-Futures war ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Etablierung von Bitcoin, Ethereum & Co als eigenständige Assetklasse. Link - meine Börse-wiki
Fibonacci-Relation und 1:1 Projektion
Der Chart zeigt eine dreiteilige Aufwärtsbewegung mit klassischen Fibonacci-Relationen. Die Länge des im Chart als 2. Strecke gekennzeichneten Bewegungsabschnitts beträgt 161,8% der ersten Strecke.
Betrachten wir nun den blauen Kasten: Er umfasst die tiefe Korrektur nach dem Abschluss der ersten Strecke und wird zur Ermittlung eines möglichen Kursziels 1:1 auf das Hoch der 1. Strecke gesetzt.
Wir sehen, dass sowohl die Fibonacci-Relation als auch die 1:1 Projektion einen identischen Kursbereich um 124.000 USD markieren.
Wenn zwei charttechnische Parameter in einem eng abgesteckten Kursbereich zusammentreffen, sprechen wir auch von einem Cluster.
Ein solches Cluster erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der Kurs von diesem Bereich (zumindest vorübergehend) abprallt.
Dies trifft umso mehr zu - wenn es sich wie in diesem Fall um sehr häufig vorkommende Chartparameter handelt.
Fibonacci-Retracements und Unterstützungen
Da Charts sehr schnell unübersichtlich werden, wenn sich zuviel "Analyse" in ihnen versammelt, schauen wir uns Retracements und Unterstützungsbereiche in einem separaten Chart an.
Auch hier lassen sich durch die Kombination von mehreren charttechnischen Parametern relevante Zonen identifizieren.
So ist es sinnvoll, die Fibonacci-Retracements sowohl für eine gesamte Strecke als auch für einzelne Unterabschnitte anzulegen.
Im vorliegenden Beispiel bedeutet dies:
1 Fibo-Abmessung für die gesamte 3-teilige Strecke - Kurs findet in der Nähe des 50%-Retracements Halt. (s. blauer Pfeil).
1 Fibo-Abmessung nur für die 2. Strecke - Kurs erreicht knapp das 38ger-Retracement
Hinzu kommen die blau gekennzeichneten Unterstützungszonen, die die Retracement-Zonen verstärken können.
So könnte es weitergehen:
Eine zwingende Fortschreibung des Geschehens lässt sich aus dem abgebildeten Kursverlauf nicht ableiten.
Was empfiehlt sich in so einem Fall?
Richtig - wir betrachten wiederum die Retracements. Wir beziehen uns jetzt jedoch auf die zurückgelegte Abwärtsstrecke, schauen also wieweit die derzeitige Erholung den Kurs bisher geführt hat.
Das Tief des vorangegangenen Abverkaufs wurde am 5.2.26 ausgebildet. Seitdem hat der Bitcoin-Future das 38,2% Retracement - die Standardmarke jeder frischen Gegenbewegung - noch nicht erreicht. Von einer dynamischen Erholung kann im Moment noch nicht wirklich die Rede sein.
(Für's Trading hiesse das: der Titel kommt auf die Watchlist. Beim 38,2% Retracement schaue ich mir die Kursreaktion noch einmal an.)
Die Einführung des Bitcoin-Futures war ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Etablierung von Bitcoin, Ethereum & Co als eigenständige Assetklasse. Link - meine Börse-wiki
Fibonacci-Relation und 1:1 Projektion
Der Chart zeigt eine dreiteilige Aufwärtsbewegung mit klassischen Fibonacci-Relationen. Die Länge des im Chart als 2. Strecke gekennzeichneten Bewegungsabschnitts beträgt 161,8% der ersten Strecke.
Betrachten wir nun den blauen Kasten: Er umfasst die tiefe Korrektur nach dem Abschluss der ersten Strecke und wird zur Ermittlung eines möglichen Kursziels 1:1 auf das Hoch der 1. Strecke gesetzt.
Wir sehen, dass sowohl die Fibonacci-Relation als auch die 1:1 Projektion einen identischen Kursbereich um 124.000 USD markieren.
Wenn zwei charttechnische Parameter in einem eng abgesteckten Kursbereich zusammentreffen, sprechen wir auch von einem Cluster.
Ein solches Cluster erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der Kurs von diesem Bereich (zumindest vorübergehend) abprallt.
Dies trifft umso mehr zu - wenn es sich wie in diesem Fall um sehr häufig vorkommende Chartparameter handelt.
Fibonacci-Retracements und Unterstützungen
Da Charts sehr schnell unübersichtlich werden, wenn sich zuviel "Analyse" in ihnen versammelt, schauen wir uns Retracements und Unterstützungsbereiche in einem separaten Chart an.
Auch hier lassen sich durch die Kombination von mehreren charttechnischen Parametern relevante Zonen identifizieren.
So ist es sinnvoll, die Fibonacci-Retracements sowohl für eine gesamte Strecke als auch für einzelne Unterabschnitte anzulegen.
Im vorliegenden Beispiel bedeutet dies:
1 Fibo-Abmessung für die gesamte 3-teilige Strecke - Kurs findet in der Nähe des 50%-Retracements Halt. (s. blauer Pfeil).
1 Fibo-Abmessung nur für die 2. Strecke - Kurs erreicht knapp das 38ger-Retracement
Hinzu kommen die blau gekennzeichneten Unterstützungszonen, die die Retracement-Zonen verstärken können.
So könnte es weitergehen:
Eine zwingende Fortschreibung des Geschehens lässt sich aus dem abgebildeten Kursverlauf nicht ableiten.
Was empfiehlt sich in so einem Fall?
Richtig - wir betrachten wiederum die Retracements. Wir beziehen uns jetzt jedoch auf die zurückgelegte Abwärtsstrecke, schauen also wieweit die derzeitige Erholung den Kurs bisher geführt hat.
Das Tief des vorangegangenen Abverkaufs wurde am 5.2.26 ausgebildet. Seitdem hat der Bitcoin-Future das 38,2% Retracement - die Standardmarke jeder frischen Gegenbewegung - noch nicht erreicht. Von einer dynamischen Erholung kann im Moment noch nicht wirklich die Rede sein.
(Für's Trading hiesse das: der Titel kommt auf die Watchlist. Beim 38,2% Retracement schaue ich mir die Kursreaktion noch einmal an.)

