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Investition "Weltall"- die wichtigsten ETFs , Eckdaten zum Börsengang Space X
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Investition "Weltall"- die wichtigsten ETFs, Eckdaten zum Börsengang Space X

Sicher wird sich auch der ein oder andere unserer Leser angesichts der intensiven medialen Berichterstattung fragen, welchen tieferen (Ertrags-) Sinn ein finanzielles Engagement rund um das Thema "Weltraumtechnologie" haben könnte.

Bevor wir uns einem der Mega-Ereignisse des Jahres 2026 zuwenden, wollen wir zuvor einen Blick auf das Angebot an ETFs werfen, die sich auf das Thema "Kommerzialisierung des Weltraums" spezialisiert haben, sog. Branchenfonds.

Generell ist anzumerken, dass Branchen-ETFs eine höhere Schwankungsbreite aufweisen als breit gestreute ETFs. Der Grund hierfür ist, dass die Wertentwicklung der enthaltenen Einzelwerte nicht unabhängig voneinander ist. Ein Beispiel: Berichtet ein Unternehmen über eine Abschwächung der Nachfrage in seinem Geschäftsbereich, befürchten Investoren, dass andere Unternehmen dieses Geschäftsbereichs ebenfalls betroffen sein könnten und verkaufen einige ihrer Aktien. In breit gestreuten ETFs gleichen sich solche Effekte eher aus, da hier i.d.R. die unterschiedlichsten Branchen vertreten sind.

Ein Branchenfonds bedarf also intensiverer Beobachtung als ein breit gestreutes Investment. Gleichfalls sollte sich das höhere Risiko bei der Gewichtung in einem Portfolio widerspiegeln.

Nachfolgend werden die wichtigsten Branchen-ETFs für den Bereich Space kurz vorgestellt.
Ihr möchtet wissen, welche Einzeltitel in einem ETF enthalten sind?
Für die schnelle Suche gebt Ihr einfach das Börsen-Kürzel oder den Fondsnamen in eine Suchmaschine ein und erhaltet die 10 größten Holdings des ETFs.

Wer's genauer wissen möchte, findet bei z.B. TradingView die komplette Liste der vertretenen Firmen, die Gewichtung im Fonds, die Marktkapitalisierung und Wertentwicklung.

Ihr möchtet wissen, welchen Marktanteil die [b]sog. space- und aerospace-basierten ETFs z.Zt. haben? Ungefähr 0,06%[/b] - also nix.

Hier die Auflistung der Fonds:
UFO* - globaler Fond: bildet den S-Network Space Index (SPACE), Satellitenkommunikation, Raketenstarts, Weltraumtechnologie und Satellitenbetrieb
-> Unternehmen, die von der Kommerzialisierung des Weltraums profitieren
ARKX - globaler Fond, aktiv gemanaged: Verteidigungsfähigkeit und Weltrauminfrastruktur
NASA - Tema Space Innovators ETF - aktiv gemanaged, globale Raumfahrtwirtschaft (die sogenannte "New Space Economy"). Investiert auch in aussichtsreiche (noch) nicht börsennotierte Unternehmen.
ROKT - bildet den S&P Kensho Final Frontiers Index, Emittent: State Street Global Advisors (SPDR). Erforschung des Weltraums und der Tiefsee arbeiten. Neue Technologien in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Verteidigung sowie ozeanografische Forschung.
MARS ETF (Roundhill Space & Technology ETF), aktiv gemanaged, Schwerpunkt: Unternehmen, die mindestens 50 % ihrer Umsätze im Bereich Weltraumtechnologie, Satelliten oder Raketenstarts erzielen, sog. Pure-Play-Space-Unternehmen.

Von den genannten ETFS sind [b]nur 2 "wirkliche ETFs" - d.h. sie bilden nach dem Prinzip des passiven Investierens einen Index ab.
Die restlichen 3 nennen sich zwar ETF - die Titelauswahl erfolgt aber aktiv wie bei "klassischen Fonds" üblich durch das Fondsmanagement.[/b]
So etwas überliest sich gerne mal...

* Der UFO zeigt ein sehr schönes Beispiel für eines unserer vielversprechenden Chartsetups:
Alles, was Ihr dazu wissen müsst, ist in unserem Level I zu finden.
Bullischer Ausbruch aus mehrjähriger Konsolidierung. Kehrt der Kurs an den Ausbruchspunkt zurück und bewegt sich von dort wieder Richtung Norden, so spricht man von einem bestätigten Ausbruch, und die Signifikanz des Setups erhöht sich.

   


Space-X - Börsengang

An dieser Stelle sollen nur ein paar kurze Eckdaten aufgelistet werden. Wer interessiert ist, findet jederzeit die aktuellen Informationen auf den Webseiten von Nachrichtensenden und Internet-Fianzportalen.

Termin ist der 12. Juni 2026. Zur Zeit läuft die Roadshow. (Link).
Die Eckdaten:
Angestrebter Erlös: 75 Mrd. USD. 555,6 Millionen Aktien sollen ausgegeben werden.
[b]Besonderheit 1: Der Ausgabepreis steht mit 135 USD bereits fest.[/b]
Bewertung: 1,75 Billionen USD.
Dies wäre der größte IPO ever.
Bisheriger größter Börsengang war der IPO der saudiarabischen Ölfirma Saudi Aramco in 2019.
Space X ist defizitär: 4,94 Mrd. USD Verlust bei 18,67 Mrd. USD Umsatz
Zum Unternehmen gehören der Satelliten-Internetdienst Starlink, die KI-Firma xAI und die Online-Plattform X.
Die SpaceX-Raketen sind wesentlicher Bestandtteil des US-Raumfahrtprogramms. SpaceX erhält daher staatlicherseits Milliardenaufträge.
Vision sind u.a. Flüge zum Mars, eine Stadt auf dem Mond und KI-Rechenzentren im All. Auch die Öffnung der Raumfahrt für Privatpersonen war bereits im Gespräch.
Firmenchef Elon Musk soll die volle Kontrolle über Space X behalten. Er würde durch den Börsengang der erste USD-Billionär der Geschichte.

Seit Monaten brodelt die Gerüchteküche. So soll Besonderheit 2 Space X bereits kurz nach dem Börsengang per Ausnahmeregelung in den MSCI World aufgenommen werden. D.h. dass passive Fonds - die ETFs, s.o. - die Aktien entsprechend ihrer Anlagerichtlinien kaufen müssten. Dies würde den Aktienkurs von Space X stützen. Die Aussicht auf "ähnliche Ausnahmeregeln" für den S&P 500 und den Nasdaq 100 wurde bereits zuvor per Gerücht in den Medien kolportiert. Für den Nasdaq 100 wurden sie (s. Interview mit Franz Georg Wenner, Link unten) mittlerweile bestätift, für den S&P500 lt. n-tv abgelehnt
Achtet auf die Nachrichten zu dem Thema nach dem Börsengang.

Hier ist ein Link zu einem Interview auf n-tv mit Franz-Georg Wenner von Index Radar:
https://www.n-tv.de/mediathek/sendungen/...92623.html

Sicherlich ist Elon Musk eine der - wenn nicht die - Unternehmernehmerpersönlichkeit unserer Zeit.
Wer sich bereits länger mit dem Thema Börse beschäftigt, kennt auch Elon Musks Rolle bei Tesla und seine außergewöhnlichen Fähigkeiten im Umgang mit dem Kapitalmarkt. Aufgrund dieser Fähigkeiten hat sich Musk eine große Fangemeinde unter den Privatanlegern aufgebaut. Diese sollen - ebenfalls gerüchteweise- bis zu 25 Prozent der Papiere als Privatanleger erwerben können. (Häufig liegt der Anteil bei ca. 10%).
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