Rückblick:
40 Billionen USD - das ist die Zahl, die in der vergangenen Wochen die Märkte bewegte. 40 Billionen USD, so hoch ist die (offizielle) Schuldenlast der Vereinigten Staaten von Amerika. Zugegeben - durchschlagend war die Reaktion der Märkte nicht, so dass die seit Mitte August andauernde Korrektur an den Aktienmärkten nach wie vor als moderat bezeichnet werden kann - und das in der vergangenen Ausgabe skizzierte Stimmungsbild "bullisch und träge" nach wie vor als zutreffend bezeichnet werden kann. US-Finanzminister Bessent kündigte Maßnahmen zur Stützung langlaufender US-Staatsanleihen an, um einen deutlichen Anstieg der Renditen zu verhindern. Der Erfolg? Bleibt abzuwarten.
Deutlicher und temperamentvoller fiel die Reaktion bei Währungen und den Edelmetallen aus. Auch die Kryptowährungen schnellten kräftig nach oben. Die Rallyes bei Gold und Silber wie auch bei Bitcoin erreichten das 38ger Retracement der vorangegangenen Abwärtsbewegung, so dass hier eine Pause einkalkuliert werden muss. (Zur Erinnerung: Oftmals kennzeichnet das 38ger-Retracement einer vorangegangenen Bewegung nicht nur das Ziel für einen sog. Retracement-Trade, sondern ist selbst auch pot. Schaltstelle für den weiteren Kursverlauf)
Zum Dax:
Auch der Dax erreichte nach 7 roten Tageskerzen in Folge am Freitag das 38ger Retracement dieser Abwärtsbewegung. Auch hier passt das Attribut bullisch und träge (zumindest zur Zeit) noch: An den 7 Minustagen gab der Dax gerade einmal 2,5% ab - also im Schnitt ca. 0,35% pro Handelstag. Das ist nun wirklich träge.
Umso spannender wird die Frage, ob die Korrektur trotz angespannter Saisonalität bereits wieder zu Ende ist. In diesem Fall wäre - vorzugsweise nach einem tieferen Hoch - eine Wiederaufnahme der Abwärtsbewegung zu erwarten. Im bullischen Fall kann weiterhin keine sich dynamisch gen Norden ausdehnende Bewegung abgeleitet werden. Das obere Bollinger Band - s. unten stehendes Chart - mahnt weiterhin zur Vorsicht.
Ausblick:
Dax:
Handelsmarken für die kommende Woche:
nach oben: Gap bei 26.292-358, max. Bereich des bisherigen Allzeithochs bei 26.500-575.
Unterstützungsbereiche:
Die bereits letzte Woche genannten Bereiche behalten bei erneuter Schwäche ihre Gültigkeit:
26.043-26.002+
25.988-923+
25.816 - 777
Hinzu kommt:
25.500 - 400 (bis 25.200) - hier ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit mit einer Gegenreaktion zu rechnen.
Ein Wort zum Nasdaq 100:
Um erneutes Aufwärtspotenzial freizuschalten, müsste der Nasdaq 100 mindestens die Widerstandszone von 29.548-29.743 überwinden. (38,2% Retracement und 200-Stdn.-Linie bilden einen Kreuzwiderstand.) Das 61,8% Retracement folgt in unmittelbarer Nähe bei 29.841, bevor die 30.000er Marke in Erscheinung tritt.
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Ab dem 9. September will der ehemalige Hedgefonds-Manager Anleihen im Wert von mindestens vier Milliarden Dollar erwerben, doppelt so viele wie zunächst geplant. Das ist eine deutliche Ausweitung eines Programms, das ursprünglich den Handel mit älteren Staatsanleihen erleichtern sollte. Durch die Käufe sollen die Preise für die Papiere mit 10-, 20- und 30-jähriger Laufzeit steigen und die Renditen im Gegenzug sinken.
Bessents Strategie gilt als hochriskant. Das US-Finanzministerium nimmt es mit dem 32 Billionen Dollar schweren Bondmarkt auf, obwohl die Mittel, die Bessent zur Verfügung hat, vergleichsweise gering sind. Entsprechend groß sind die Zweifel an den Finanzmärkten: Viele Investoren glauben nicht, dass er den Kampf gewinnen kann.
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Nvidia - Mi- Crowdstrike und Salesforce
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Enttäuschende Renditepläne schicken die Aktien von Samsung Electronics
Alibaba - Kap.erhöhung
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Die These des zeitlichen Vorlaufs von Indikatorformationen im Vergleich zu den äquivalenten Mustern im eigentlichen Chartverlauf hat sich bei der Spotify-Aktie mustergültig bestätigt: Die positiven Weichenstellungen, die sich zuvor im Indikatorbild angedeutet hatten, sind inzwischen auch im Kursverlauf sichtbar angekommen.
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Markets rallye on smaller ranges/they decline on larger ranges
Small ranges mean, a large explosive move is coming.
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rleichtert reagierte der Markt auf die Nachricht, dass Nvidia für das Geschäftsjahr 2028 ein Umsatzwachstum von 70 Prozent in Aussicht stellt und diese Prognose auf einer angespannten Versorgungslage basiert. Die Nachfrage liegt sogar noch darüber. Auch die Partnerschaft mit AWS wird ausgebaut, bereits das zweite Quartal 2029 rückt in den Blick. Hinzu kommen weiter massiv steigende KI-Investitionen der großen Cloud-Anbieter.
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Dax: Optionsmarkt für den September-Verfall eher für eine Abrechnung unterhalb von 26.500 Punkten.
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25.914,11 Punkten nicht unterboten werden sollte, gilt, dass ein Kursanstieg bis 27.150-27.220 Punkten zu erwarten ist. Anschließend sollte, vor einem weiteren Kursanstieg in Richtung 28.230-28.615 Punkten, Unterstützung im Kursbereich von 26.705 Punkten bis 26.315 Punkten gefunden werden.
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S&P500: Auf Basis der Daten seit 1945 legt das Aktienbarometer nach einem positiven Q3 in den letzten drei Monaten um 3,8 % zu – bei einer Trefferquote von 84 %. Letzteres würde sehr gut zum traditionellen Ablaufmuster des US-Zwischenwahljahres passen, welches eine früh einsetzende, dynamische Jahresendrally im 4. Quartal nahelegt.
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Dax:
Der obigen Kursgrafik ist zu entnehmen, dass mit dem letzten Hochpunkt bei 26.573,50 Punkten nur die Hälfte des möglichen Aufwärtsziels erreicht wurde.
Die vollständige Kurszielzone verläuft von 28.230 Punkten bis 28.615 Punkten.
Ein vorheriges Kursziel liegt bei 27.220 Punkten.
Wir machen hieraus eine Kurszielzone bei 27.150–27.220 Punkten.
Von 26.245 Punkten bis 26.504 Punkten verläuft eine Widerstandszone. Mit dem gestrigen Tageshoch bei 26.466,76 Punkten wurde dort Widerstand gefunden.
Aktueller Tradingplan:
Solange das Korrekturtief bei 25.914,11 Punkten nicht unterboten werden sollte, gilt, dass ein Kursanstieg bis 27.150-27.220 Punkten zu erwarten ist. Anschließend sollte, vor einem weiteren Kursanstieg in Richtung 28.230-28.615 Punkten, Unterstützung im Kursbereich von 26.705 Punkten bis 26.315 Punkten gefunden.
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40 Billionen USD - das ist die Zahl, die in der vergangenen Wochen die Märkte bewegte. 40 Billionen USD, so hoch ist die (offizielle) Schuldenlast der Vereinigten Staaten von Amerika. Zugegeben - durchschlagend war die Reaktion der Märkte nicht, so dass die seit Mitte August andauernde Korrektur an den Aktienmärkten nach wie vor als moderat bezeichnet werden kann - und das in der vergangenen Ausgabe skizzierte Stimmungsbild "bullisch und träge" nach wie vor als zutreffend bezeichnet werden kann. US-Finanzminister Bessent kündigte Maßnahmen zur Stützung langlaufender US-Staatsanleihen an, um einen deutlichen Anstieg der Renditen zu verhindern. Der Erfolg? Bleibt abzuwarten.
Deutlicher und temperamentvoller fiel die Reaktion bei Währungen und den Edelmetallen aus. Auch die Kryptowährungen schnellten kräftig nach oben. Die Rallyes bei Gold und Silber wie auch bei Bitcoin erreichten das 38ger Retracement der vorangegangenen Abwärtsbewegung, so dass hier eine Pause einkalkuliert werden muss. (Zur Erinnerung: Oftmals kennzeichnet das 38ger-Retracement einer vorangegangenen Bewegung nicht nur das Ziel für einen sog. Retracement-Trade, sondern ist selbst auch pot. Schaltstelle für den weiteren Kursverlauf)
Zum Dax:
Auch der Dax erreichte nach 7 roten Tageskerzen in Folge am Freitag das 38ger Retracement dieser Abwärtsbewegung. Auch hier passt das Attribut bullisch und träge (zumindest zur Zeit) noch: An den 7 Minustagen gab der Dax gerade einmal 2,5% ab - also im Schnitt ca. 0,35% pro Handelstag. Das ist nun wirklich träge.
Umso spannender wird die Frage, ob die Korrektur trotz angespannter Saisonalität bereits wieder zu Ende ist. In diesem Fall wäre - vorzugsweise nach einem tieferen Hoch - eine Wiederaufnahme der Abwärtsbewegung zu erwarten. Im bullischen Fall kann weiterhin keine sich dynamisch gen Norden ausdehnende Bewegung abgeleitet werden. Das obere Bollinger Band - s. unten stehendes Chart - mahnt weiterhin zur Vorsicht.
Ausblick:
Dax:
Handelsmarken für die kommende Woche:
nach oben: Gap bei 26.292-358, max. Bereich des bisherigen Allzeithochs bei 26.500-575.
Unterstützungsbereiche:
Die bereits letzte Woche genannten Bereiche behalten bei erneuter Schwäche ihre Gültigkeit:
26.043-26.002+
25.988-923+
25.816 - 777
Hinzu kommt:
25.500 - 400 (bis 25.200) - hier ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit mit einer Gegenreaktion zu rechnen.
Ein Wort zum Nasdaq 100:
Um erneutes Aufwärtspotenzial freizuschalten, müsste der Nasdaq 100 mindestens die Widerstandszone von 29.548-29.743 überwinden. (38,2% Retracement und 200-Stdn.-Linie bilden einen Kreuzwiderstand.) Das 61,8% Retracement folgt in unmittelbarer Nähe bei 29.841, bevor die 30.000er Marke in Erscheinung tritt.
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Ab dem 9. September will der ehemalige Hedgefonds-Manager Anleihen im Wert von mindestens vier Milliarden Dollar erwerben, doppelt so viele wie zunächst geplant. Das ist eine deutliche Ausweitung eines Programms, das ursprünglich den Handel mit älteren Staatsanleihen erleichtern sollte. Durch die Käufe sollen die Preise für die Papiere mit 10-, 20- und 30-jähriger Laufzeit steigen und die Renditen im Gegenzug sinken.
Bessents Strategie gilt als hochriskant. Das US-Finanzministerium nimmt es mit dem 32 Billionen Dollar schweren Bondmarkt auf, obwohl die Mittel, die Bessent zur Verfügung hat, vergleichsweise gering sind. Entsprechend groß sind die Zweifel an den Finanzmärkten: Viele Investoren glauben nicht, dass er den Kampf gewinnen kann.
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Nvidia - Mi- Crowdstrike und Salesforce
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Enttäuschende Renditepläne schicken die Aktien von Samsung Electronics
Alibaba - Kap.erhöhung
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Die These des zeitlichen Vorlaufs von Indikatorformationen im Vergleich zu den äquivalenten Mustern im eigentlichen Chartverlauf hat sich bei der Spotify-Aktie mustergültig bestätigt: Die positiven Weichenstellungen, die sich zuvor im Indikatorbild angedeutet hatten, sind inzwischen auch im Kursverlauf sichtbar angekommen.
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Markets rallye on smaller ranges/they decline on larger ranges
Small ranges mean, a large explosive move is coming.
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rleichtert reagierte der Markt auf die Nachricht, dass Nvidia für das Geschäftsjahr 2028 ein Umsatzwachstum von 70 Prozent in Aussicht stellt und diese Prognose auf einer angespannten Versorgungslage basiert. Die Nachfrage liegt sogar noch darüber. Auch die Partnerschaft mit AWS wird ausgebaut, bereits das zweite Quartal 2029 rückt in den Blick. Hinzu kommen weiter massiv steigende KI-Investitionen der großen Cloud-Anbieter.
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Dax: Optionsmarkt für den September-Verfall eher für eine Abrechnung unterhalb von 26.500 Punkten.
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25.914,11 Punkten nicht unterboten werden sollte, gilt, dass ein Kursanstieg bis 27.150-27.220 Punkten zu erwarten ist. Anschließend sollte, vor einem weiteren Kursanstieg in Richtung 28.230-28.615 Punkten, Unterstützung im Kursbereich von 26.705 Punkten bis 26.315 Punkten gefunden werden.
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S&P500: Auf Basis der Daten seit 1945 legt das Aktienbarometer nach einem positiven Q3 in den letzten drei Monaten um 3,8 % zu – bei einer Trefferquote von 84 %. Letzteres würde sehr gut zum traditionellen Ablaufmuster des US-Zwischenwahljahres passen, welches eine früh einsetzende, dynamische Jahresendrally im 4. Quartal nahelegt.
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Dax:
Der obigen Kursgrafik ist zu entnehmen, dass mit dem letzten Hochpunkt bei 26.573,50 Punkten nur die Hälfte des möglichen Aufwärtsziels erreicht wurde.
Die vollständige Kurszielzone verläuft von 28.230 Punkten bis 28.615 Punkten.
Ein vorheriges Kursziel liegt bei 27.220 Punkten.
Wir machen hieraus eine Kurszielzone bei 27.150–27.220 Punkten.
Von 26.245 Punkten bis 26.504 Punkten verläuft eine Widerstandszone. Mit dem gestrigen Tageshoch bei 26.466,76 Punkten wurde dort Widerstand gefunden.
Aktueller Tradingplan:
Solange das Korrekturtief bei 25.914,11 Punkten nicht unterboten werden sollte, gilt, dass ein Kursanstieg bis 27.150-27.220 Punkten zu erwarten ist. Anschließend sollte, vor einem weiteren Kursanstieg in Richtung 28.230-28.615 Punkten, Unterstützung im Kursbereich von 26.705 Punkten bis 26.315 Punkten gefunden.
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