Euro erreicht wichtiges Zwischenziel (Teil)-Gewinnmitnahme + 8%
Mit einem neuen Mehrjahrestief und - aus technischer Sicht interessant: mit einer sogenannten Erschöpfungslücke - quittierte das Währungspaar am heutigen Montag das mit Spannung erwartete griechische Wahlergebnis.
Seitdem setzt eine Stabilisierung ein.
Leser, die unsere Analyse vom 21.12.2014 zum Anlass genommen haben, eine Shortposition EUR-USD einzunehmen, sollten mindestens über eine Teilgewinnsicherung nachdenken.
Schließlich steht in nur einem Monat ein schöner Depotzuwachs von 8% zu Buche.
Technisch ist EUR/USD stark überverkauft. Demzufolge können jederzeit Gegenbewegungen starten.
Henry Schein hat das Kursziel präzise erreicht bzw. leicht übertroffen.
Da der Titel technisch überkauft ist – d.h. die Konsolidierungsgefahr nimmt zu - , nehmen wir Gewinne mit und freuen uns über 10% Aktiengewinn und zusätzliche 10 Prozentpunkte Währungsgewinn.
Alternativ sollte ein Teilgewinn realisiert werden und die Position - im Gewinn abgesichert – im Depot belassen werden.
Geschrieben von: deepthought - 16.01.2015, 16:13 - Forum: Dow Jones
- Keine Antworten
16.01.2015
Dow Jones: Im Konsolidierungsmodus
Vielzahl an Varianten reduziert Prognosegenauigkeit
Nach einem fulminanten Schlussspurt im Jahr 2014 befindet sich der Dow Jones im Konsolidierungsmodus. Aus technischer Sicht ist diese Verschnaufpause nach der heftigen Aufwärtsbewegung durchaus als gesund zu bezeichnen.
Aus Sicht der Elliott Wellen jedoch kann man mit der hohen Anzahl von Varianten, um die Korrekturformationen des Dow Jones einzugrenzen, nicht zufrieden sein. Will sagen, die Prognosesicherheit über den weiteren Verlauf ist kurzfristig eher gering.
Tradetechnisch ist in solchen Marktphasen vorzugsweise die Seitenlinie zu besetzen, bis die Kursmuster deutlichere Strukturen erkennen lassen.
Um Ihnen einen Eindruck zu vermitteln:
Variante 1 – komplexe zeitliche Korrektur
Der Dow Jones markiert noch ein weiteres Tief und bildet im Anschluss eine Seitwärtsrange aus. Diese markiert als Fraktal eine Welle 4.
Mögliche Korrekturziele:
17228/-174/-087
Im Anschluss kann der Dow Jones weiter steigen.
Variante 2 – preisliche Korrektur dehnt sich aus:
Nach einer kurzen Zwischenerholung könnte der Dow Jones ohne weiteres weitere 1000 bis 2000 Punkte fallen. Auch darüber hinaus.
Dennoch könnte der Dow Jones im Anschluss neue Allzeithochs ausbilden.
Wir sind wieder da.
Das OnGolf Financial Traders Forum ist wieder online. In einem verbesserten Layout, mit besseren und übersichtlichen Funktionen.
Das alte Forum musste dringend überarbeitet werden; das ist geschehen.
Wir hoffen, Sie mussten nicht all zu lange auf die Wiedereröffnung warten, bitten aber an dieser Stelle alle um Verständnis für die Maßnahme.
Es kann sein, dass wie in Zukunft an den Prozeduren: Registrierung und Anmeldung bzw. Log-in noch einmal Veränderungen vornehmen müssen.
Sollte das notwendig werden, dann liegt es daran, dass wir das Forum so sicher wie möglich vor ungebeten Gästen (Spammer, Bots etc.) machen wollen.
Sie werden dann zeitnah über die getroffenen Maßnahmen unterrichtet.
Bitte informieren Sie uns, wenn Sie Verbesserungsvorschläge für unser Forum haben oder Kritik.
Wir wünschen allen hier im Forum viel Spaß und Erfolg bei Ihren Finanztransaktionen.
Geschrieben von: deepthought - 08.01.2015, 18:52 - Forum: Dow Jones
- Keine Antworten
Dow Jones attackiert die 17.000-Marke-
EW-technischer Leckerbissen hat's angekündigt!
Der Dow Jones bricht heute mit einem kräftigen Schwung auf ein neues Allzeithoch aus und notiert nur noch wenige Punkte unter der psychologisch wichtigen 17.000er Marke.
Die Elliott-Wellen-Analyse hat dies am gestrigen Handelstag mit der Ausbildung eines sog. Leading Diagonal Triangle - einem bullischen Keil - angekündigt. Hier bietet die Elliott-Wellen-Theorie - die sicherlich ein im Vergleich zu anderen Analysemethoden sehr aufwendiges Verfahren ist ;-( - echten Mehrwert. Ein LDT gibt es halt nur hier...
Beigefügter Chart zeigt diese Sonderform im 1-Minutenchart. Ein möglicher Einstieg am 38,2% Retracement ist mit der grünen 2 gekennzeichnet. Der Stopp Loss konnte mit 40 Punkten eng gesetzt werden und hat in der Spitze mit einem zu empfehlenden und unbedingt zu beachtenden auf 1% begrenzten -Depoteinsatz einen Ertrag von 4,5% auf das gesamte zur Verfügung stehende Tradingkapital- erbracht. (Bitte, hierzu den in Kürze erscheinenden Thread "Money-Management - Ihr Survival Pack an der Börse"
In den kommenden Golf-News-Ausgaben werden wir näher auf die Grundzüge.
Nota bene:
Auch wenn dieser Beitrag sehr bullisch klingt, 1.000er Marken haben eine ganz besondere Wirkung auf die Marktteilnehmer und werden kaum jemals im ersten Anlauf überwunden. Darüber hinaus befinden sich im Bereich zwischen ca. 17.100 und 17.400 sog. Fibo-Cluster, die Stellschrauben sind für den längerfristigen Verlauf im Dow Jones - d.h. in EW-Sprache, dass sich hier bestimmte Counts in einem höheren Wellengrad fertig zählen lassen.
Last but not least ist die aktuelle Impulswelle entweder eine 5 und damit endet zumindest vorerst ein Impuls oder ein Teil hiervon oder aber eine c, die sich als EDT - dem grossen Bruder des oben erwähnten EDT - ebenfalls ein Abschlussmuster generieren würde.
21.07.14
Auf und nieder - immer wieder
Dow mit neuen Allzeithochs, Dax mit Underperformance
Rück- und Ausblick
Der Dow Jones konnte die Ende vorletzter Woche gezeigte kleine Schwäche in der der vergangenen Woche mit neuen Allzeithochs mehr als ausgleichen - allerdings wurden diese immer wieder abverkauft - so auch Donnerstag abend mit einem erneuten Rutsch unter die 17.000er Marke - Freitag lag er mit einem Handelsschluss von 17.100 schon wieder darüber.
Neue Allzeithochs, ist doch alles fein - oder nicht?
Im Prinzip schon - nur lassen die wellentechnischen Strukturen - rein optisch imponiert der Kriechgang -> auf und nieder eben - die von allen Elliott Wellen-Anhängern so "geliebten" klaren Impulsstrukturen vermissen. Die Impulsstruktur bildet DAS Grundmuster der Elliott Wellen Theorie und setzt sich aus 5 Wellen zusammen. Die Wellen 1, 3 und 5 sind fünfwellig, die Wellen 2 und 4 dreiwellig und korrigieren den vorangegangenen Anstieg. (Ausführlichere Erläuterungen anhand von praktischen Beispielen aus dem aktuellen Börsengeschehen zu den Impuls- und Korrekturmustern der Elliott Wellen Theorie finden Sie ab Anfang August im Traders' Forum, das dann seinen Probebetrieb aufnehmen wird.)
Sollte sich der erwähnte Kriechgang weiter so fortsetzen, ist davon auszugehen, daß die gesamte Kurserholung seit Anfang Februar ein sog. überschiessendes Korrekturelement - eine üb/x - darstellt, dem eine Abwärtsbewegung in Form einer c oder y folgt. Dieses überschiessende Korrekturelement darf sich noch bis ca. 17.350 ausdehnen, wie der beigefügte 3-Tages-Chart des Dow Jones-Index zeigt. Die eingezeichnete MoB (= Make-or-Break-Marke) bedeutet, dass sollte dieser Bereich überschritten werden, eine konkurriende Zählung herangezogen werden müsste.
Alternativ müsste sich in den kommenden Handelstagen und -wochen eine dynamische Aufwärtsbewegung einstellen - die in ihren Unterwellen mit 1-2-3-4-5-Struktur eine Welle 3 bilden würde.
Dax-Ausblick 30.06.2014 - Die Börse schaut lieber Fussball
Rückblick:
Unsere abwartende Haltung hat sich weiterhin als richtig erwiesen. Theoretisch könnte der bisherige Korrekturabschnitt zwar als in EW-Sprache W-X-Y fertig gezählt werden, jedoch hinterlassen die seit dem Tiefpunkt vom 26.06. bei 9756,5 FDax-Punkten sich anschliessenden Strukturen keinen überzeugenden Kaufdruck erkennen.
Ausblick:
Leider müssen wir weiterhin von seitwärts bis abwärts gerichteten Kursen ausgehen, die in ihren Unterwellen durchaus diametral entgegengesetzte Verläufe einnehmen können. Ein Erfolg versprechendes Trading-Setup liegt also noch nicht vor.
Impulse könnten in dieser in den USA verkürzten Handelswoche - Feiertag: Independance Day am Freitag, den 4. Juli - am Donnerstag enststehen. Dort wird der Arbeitsmarktbericht für Juni vorgestellt. Ebenfalls am Donnerstag gibt's den EZB-Zinsentscheid.
In den kommenden Trading-News werden wir uns auf die Suche nach besser handelbaren Basiswerten begeben bzw. exemplarische Trading-Setups und Strategien vorstellen.
Konsolidierung setzt sich fort -
Vorsichtige Haltung bestätigt
Rückblick
Die im gestrigen Beitrag skizizierte abwartende Haltung gegenüber Neupositionierungen hat sich als richtig erwiesen. Insbesondere der Dow Jones musste am gestrigen Abend mit einem Abschlag von ca. 160 Punkten zum Tageshoch doch in sehr deutlicher Form den Rückzug antreten.
Ausblick
Der gestrige Handelstag könnte eine längerfristige Konsolidierung eingeleitet haben. Allerdings ist nach wie vor eine Fortsetzung des - in charttechnischer Sprache - sich ausbildenden bärischen Keils denkbar. Für unseren kurzfristigen Elliott-Wellen-Count heisst dies, daß wir zunächst die impulsive Variante mit sofort weiter steigenden Kursen ausschliessen können. Welche der 16 in der EW-Theorie herausgearbeiteten Korrekturformen sich ausbilden wird, werden uns die kommenden Strukturen verraten.
Konsolidierung auf hohem Niveau
Nach "Fed-Stimmungsspritze" scheint Atempause angesagt
Rückblick:
Die Aussagen von US-Notenbankchefin Janet Yellen - die Aktienmärkte seien im historischen Vergleich nicht überteuert, eine Zinswende sei frühestens Mitte 2015 zu erwarten - beendeten trotz Sending der Wachstumsprognose die kurzzeitige Konsolidierung im Dow Jones und bescherten dem "ehrwürdigen" Aktienbarometer ein neues - wenn auch nur wenige Punkte höheres - Allzeithoch.
Im Dax beförderten das "US-Notenbank-Event" sowie der sog. "Hexensabbat" am vergangenen Freitag den Index gleichfalls auf ein neues ATH, welches jedoch zur gestrigen Handelseröffnung deutlich abverkauft wurde.
Ausblick:
Der gestrige Handelsverlauf entlarvte den Anstieg der Vorwoche aus wellentechnischer Sicht als überschiessendes Korrekturelement - einer sog. üb/x -wie beigefügtes Chartbild verdeutlichen soll. Ob die derzeitige Konsolidierung bereits abgeschlossen ist oder sich preislich oder zeitlich weiter ausdehnt, kann im Moment mit der für einen kurzfristigen Einstieg erforderlichen Prognosesicherheit nicht gesagt werden.
Schwindelanfall oder Rolle rückwärts?
Dax nimmt vorerst Abschied von 10.000 Punkten
Rückblick:
Nach dem Erreichen der psychologisch wichtigen 10.000er Marke kam es in der vergangenen Handelswoche zu den von vielen Marktteilnehmern erwarteten Gewinnmitnahmen.
In Sichtweite der alten Ausbruchsmarke bei dem im Januar ausgebildeten Hochpunkt bei 9819 Punkten konterten die Bullen mit einem deutlichen 80-Punkte-Reversal.
Ausblick:
Ob mit der deutlichen Gegenreaktion die laufende Korrektur bereits abgeschlossen ist oder sich nach einer möglichen weiteren Erholung Richtung Süden fortsetzt, darf angesichts des sich eher schwächer präsentierenden Dow Jones-Indexes bezweifelt werden.
Bestehende im 10.00er Bereich eingegangene antizyklische Shortpositionen bleiben haltenswert. Über Teilgewinnsicherungen (TGS) - so noch nicht geschehen - im Bereich der Ausbruchsmarken bei 9815/-19//9750 Punkten sollte nachgedacht werden.