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  Wochenausblick 1.-5.6.26
Geschrieben von: Inge - 29.05.2026, 08:37 - Forum: Trading-Notizen - Keine Antworten

Rückblick
Der in der vergangenen Woche veröffentlichte PCE (Personal Consumption Expenditures)-Index ist auf 3% gestiegen. Der PCE-Index ist das für die amerikanische Notenbank wichtigste Inflationsmaß.

Nach wie vor gibt es keine klare Tendenz im Nahost-Konflikt. Die Aktienmärkte zeigen weiterhin eine hohe Immunität gegen Belastungen, die aus diesem Krieg resultieren (könnten). Interessant wird sein, ob sich diese Immunität, falls tatsächlich eine Einigung erzielt wird, fortsetzt.
Zum morgigen Monatsanfang ist ein eher freundlicher Bias zu erwarten.
Unser heimischer Aktienindex imponierte mit einem furiosem Wochenbeginn am Pfingstmontag und damit verbunden dem Sprung über die 25.000er Marke, um danach in eine mehr oder minder stabile Seitenlage überzugehen. Der so entstandene Momentumverlust mit leichten Abgaben zum Wochenschluss führt zu einem deutlichen Docht in der Wochenkerze.

Wie bereits letzte Woche berichtet, wirft der für Mitte Juni angekündigte Space X-Börsengang seine Schatten voraus.

Im Nasdaq 100 wurden die 30.000 Punkte übersprungen - beim 2. Versuch übersprungen. Ob nachhaltig, bleibt abzuwarten bzw. eine erste Antwort könnten wir bereits in der vor uns liegenden Handelswoche erhalten. Runde Marken haben oftmals eine gewisse psychologische Signalfunktion an den Märkten, und der Kurs beschäftigt sich eine ganze Weile mit ihnen, bevor ein Richtungsentscheid erfolgt. Die US-Märkte befinden sich an einem sog. Inflection Point, der aus Sicht der Elliott-Wellen-Theorie eine Entscheidung über unterschiedliche Lesarten bzgl. des zukünftigen Kursverlaufs ( sog. Elliott-Wellen-Counts) nach sich ziehen wird.

Eine dieser Lesarten ist eine maximal bullische und der Aktienmarkt-Rallye in den 1990ger Jahren vergleichbar.
Folgend einige Beispiele für an den Internet-Boom dieser Zeit erinnernde Kursreaktionen. An dieser Stelle der Hinweis für alle Börsenneulinge: Eine solche Marktphase ist in keinerlei Hinsicht der Normalfall, sondern absolut aussergewöhnlich. 30 lange Jahre sind seit dem letzten vergleichbaren Technologie-Boom vergangen.

Nun aber zu den Beispielen: Dell meldet einen Anstieg seines KI-Server-Umsatzes um 757 Prozent.
Die Titel stiegen im Freitagshandel an der Wall Street (NYSE) um mehr als 30 Prozent auf ein Rekordhoch von 439,12 Dollar. Ein absoluter Rekord in der Firmengeschichte. Und - wie das so ist - sitzt die Verwandschaft gleich mit am Tisch: Hewlett Packard Enterprise (HPE) gewinnen 15% und Super Micro Computer (SMCI) 14 Prozent. Die Liste ist sehr, sehr lang. An der Hongkonger Börse erzielte  Lenovo mit einem Plus von 22 Prozent den höchsten Zuwachs[b]seit über 17 Jahren[/b]. Und: Der europäische Technologie-Index hingegen rückte 1,2 Prozent vor.
Dell im Monatschart:

   


Noch ein kurzer Blick auf die Indizes in Fernost:
100% Plus seit Jahresanfang im Kospi (Südkorea)
Auch Japan präsentiert sich stark: In Tokio geht es für den japanischen Technologieindex Topix um 2,0 Prozent nach oben - auch hier ein neues Allzeithoch. Der Kospi verweilt knapp unter seiner Bestmarke, liegt aber seit Jahresbeginn bereits 100 Prozent im Plus.
Damit ist der Kospi gleichzeitig unser Chart der Woche - ein Index, kein Einzeltitel, der sich innerhalb von fünf Monaten verdoppelt:

   

Aber wir möchten auch den heimischen Markt nicht vergessen und werfen daher einen Blick auf den TecDax:
Und siehe da: Unsere heimischen Techs haben nach 4 1/2jähriger Konsolidierung den Ausbruch geschafft. Wie bereits mehrfach erwähnt, ist ein solches Setup erfolgversprechend. Solange der Ausbruch gehalten wird, bleibt das Setup gültig. Eine erste Bestätigung ist das Halten der Bewegung per Monatsschluss.

Unten stehender TecDax-Monatschart illustriert das Gesagte:

   

____________________________________________________________
European Conviction List - Directors' Cut von Goldman Sachs
Siemens Energy

Zinserhöhung durch die Europäische Zentralbank (EZB) am 11. Juni

16.-17.6 Fed-Sitzung - Neubesetzung Warsh - politische Unabhängigkeit

Börsengang von SpaceX hat in den vergangenen Monaten eine ganze Reihe von Raumfahrtaktien und -ETFs beflügelt. Doch diese Euphorie hat einen Dämpfer erhalten: Die Explosion der Schwerlastrakete „New Glenn“ des Raumfahrtunternehmens Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos hat gezeigt, wie hoch die Risiken dieser noch jungen Branche sind.

Anleger setzten nach dem Unfalls durchweg auf Gewinnmitnahmen. Das galt auch für jene Unternehmen, die eigentlich von der Situation profitieren werden, wie Rocket Lab und Firefly. Die Firmen haben selbst Startkapazitäten, die nun wertvoller werden sollten.

Ein passives Nebeneinkommen mit ETFs? Das Handelsblatt hat mit Daten der Vergleichsplattform ExtraETF beispielhaft ein Portfolio aus drei Aktien-ETFs zusammengestellt, durch die Anleger jedes Jahr von Januar bis Dezember Geld ausgezahlt bekommen.

Neuer Zyklus - beginnend von 2020 - (Covid low und übergeordnete II seit 2008)
7.667 S&P500 - Juncture
-> positiv - 12.489- 161,8%


Alles bullisch und Marktbreite - deutet auf positiven Ausgang hin
Equal Weight S&P500 ETF - RSP Daily - breakout
iShares Trust US Transpotation ETF - breakout
Jets ETF - breakout  ("Predictor" Crude Oil)- inverse Korrelation zu Öl
Delta, United, American, etc.
Consumer Discretionary - am ATH - zyklische Konsumgüter (non-essential, but are desirable)
Crude Oil und VIX
Tech höhere Performance year-to-date als Energy.
Risk on/Risk off
Sector Rotation prüfen - welche sind die besten 6-7 Aktien.
Risk on: Krypto, Tech, zyklische Branchen.
Alpha - Outperformance zur Benchmark durch aktives Management.

Tech - XLK
Energy XLE
XLK/SPY Ratio
XLE/Spy Ratio


Technology/Energy Ratio - seit 2020 seitwärts
XLK/XLE Weekly Charts 15 yrs.
Geht zurück auf 2000 -> 27 years breakout period.
Fall 5,6 oder 7 Punkte plus in der Ratio.

Major Resistance - breakout level for technology relative to energy.
Bedeutung: Inflation auf dem Rückzug, falls Ausbruch gelingt.
Energy -> value Titel - Stichwort: Dividenden -> Umschichtungen in Tech.
Mag7 - teilweise schwächer
GGf. mehr Marktbreite - software sector bottoms out.

SMH - 577 - decision Zone
-602

accelerating - noch ein bißchen mehr Bestätigung.

Dell - holy cow, holy bananas - 310-397 - 3- 4 - 5

Micron - 15.7 P/E-2026
8,8 P/E - 2027

Nvidia

Nächste Ziele:
396
512 - 161ger
685
Nvidia
neuen Zentralprozessor für handelsübliche PCs macht Nvidia den Platzhirschen Intel und AMD Konkurrenz. Der »RTX Spark« sei darauf ausgelegt, möglichst viele KI-Berechnungen direkt auf dem PC auszuführen, statt sie in die Cloud auszulagern – so stellte Jensen Huang, Chef des weltgrößten Halbleiterkonzerns, den Chip anlässlich der Messe Computex in Taiwan vor. Der Chip sei für Rechner mit dem Betriebssystem Windows von Microsoft konzipiert. Mitentwickelt hat ihn das taiwanische Unternehmen MediaTek. Der Chip wird im Herbst erhältlich sein.
Nvidia greift auf dem PC-Markt an. Ab Herbst debütiert der RTX-Spark-Superchip in Notebooks und Desktop-Computern von Dell und Lenovo. Angekündigt wurde der Schritt von Konzernchef Jensen Huang auf der Computex-Messe in Taipeh. Der Chip kombiniert Mikroprozessor und Grafikeinheit, entstand in Zusammenarbeit mit Mediatek und läuft unter Microsoft Windows. Damit tritt Nvidia aus einer Position der Stärke heraus gegen die jahrzehntelange Vorherrschaft von Intel und AMD im PC-Geschäft an.

Der Softwarekonzern und Bitcoin-Großinvestor Strategy hat Kryptowährungen im Wert von rund 2,5 Millionen Dollar verkauft. Es handelt sich um den ersten Bitcoin-Verkauf des Unternehmens seit Ende 2022 und folgt auf Äußerungen von Gründer Michael Saylor, der zuletzt die Möglichkeit weiterer Verkäufe angedeutet hatte.
Die Transaktion wurde von Marktteilnehmern als Abkehr von der bisherigen Strategie gewertet, Bitcoin langfristig zu halten. Nach Bekanntwerden des Verkaufs fiel der Bitcoin-Kurs zeitweise unter 72.000 Dollar, während die Aktie von Strategy rund sechs Prozent verlor.
Alphabet plant 80-Milliarden-Dollar-Finanzierung für KI
Mo:  Anthropic Unterlagen für den Börsengang
2. Billionen-Börsengang - saugt Liquidität.
(75 Milliarden Dollar bei einer Bewertung von 1,75 Billionen Dollar)
Marvell + 33% - Nvidia-Chef Jensen Huang preist den Chipentwickler Marvell als das nächste „Billionen-Dollar-Unternehmen“, dessen Aktie steigt darauf um bis zu 30 Prozent. (HB)
HPE +19% per Close
Software-Aktien in Erholung -> dürfte Sorgen im Private Credt Markt erst einmal dämpfen.

Unternehmensseitig dürfte der Baukonzern Hochtief Index-Experten zufolge erstmals in die erste deutsche Börsen-Liga, den Dax, aufsteigen. [b]Hochtief profitiert vor allem in den USA massiv vom Bau von Rechenzentren für Künstliche Intelligenz. Der Kurs hat sich binnen eines Jahres fast verdreifacht. Ein Börsenwert von 37 Milliarden Euro reicht für den Dax, auch wenn 77,5 Prozent der Aktien in den Händen des spanischen Bau- und Infrastruktur-Riesen ACS liegen. [/b]

Inland: Robotik-Messe-Tech in Heilbronn
Anybotics
Boston Dynamics
Fed-Chef-Warsh
Der neue Chef der US-Notenbank (Fed), Kevin Warsh, strebt weitreichende Reformen an und will sich künftig weniger konkret zu möglichen Zinsschritten äußern. andere Inflationsmaße zu prüfen und die Bilanzsumme der Zentralbank von 6,7 Billionen Dollar zu verringern. Seine erste Zinssitzung als Vorsitzender findet am 16. und 17. Juni.

25.233-21.855 - 2 der 3
27.725-25.846 - 2 der 3/3

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  Level III - Zyklusanalyse - Zinsen - Euro-Bund-Future
Geschrieben von: Inge - 28.05.2026, 11:11 - Forum: Mitteilungen der Moderation - Keine Antworten

Im Dunstkreis von seltenen Mehrjahrestiefs

Der folgende Beitrag soll einen ersten Eindruck von der Zyklusanalyse nach Hurst in einer direkten Anwendung vermitteln.
Das komplette Modell werden wir in einem separaten Artikel vorstellen. Das Erlernen der Zyklusanalyse erfordert Zeit und Erfahrung.
Für einen ersten Schritt ist es absolut ausreichend, sich einzuprägen,
- dass wir einen wichtigen Tiefpunkt erwarten,
- dem eine längerfristige Aufwärtsbewegung folgen dürfte. Diese könnte für einen antizyklischen Trade mit längerfristiger Haltedauer genutzt werden.
Für eine konkrete Tradeplanung sollte die Ausbildung des Tiefs abgewartet werden. Erst dann kann ein konkretes Trade-Setup aufgesetzt werden.

Wir beginnen - wie stets - mit den hohen Zeitebenen: in diesem Fall mit einem 3-Monatschart. Neben der Zyklusanalyse ziehen wir neben den uns stets begleitenden klassischen Chartparametern die Elliott-Wellen-Analyse zu Rate.

Hieraus ergibt sich folgendes Bild:
Mit dem bisherigen Allzeithoch im 1. Quartal 2020 beendete der Euro-Bund-Future seine langjährige - mehrere Dekaden währende -  Aufwärtsbewegung und befindet sich seit nunmehr 6 Jahren in einem Abwärtstrend.
Die Abwärtsbewegung prägt sich 5-wellig aus und befindet sich in einem sehr weit fortgeschrittenen Stadium.
Aus Sicht der Zyklusanalyse erwarten wir ein sehr langfristiges Tief von mindestens 18 Jahren, das sich im nächsten Quartal ausbilden könnte. (54 Jahre ist die längste Periode in der Zyklusanalyse, sie setzt sich aus 3 jeweils 18 Jahre währenden Teilzyklen zusammen.)
Höhergradige Tiefs sind durchaus mit einer gewissen Vorsicht zu betrachten - die Streuung ist immens. Dennoch liefern sie für das übergeordnete Bild wichtige Orientierungspunkte. Wenn erwartete Tiefpunkte durch weitere Parameter: hier Elliott-Wellen und Bullische Divergenzen im RSI bestätigt werden, erhöht sich ihre Signifikanz.

Nach der Elliott-Wellen-Theorie ist ein 5-welliger Bewegungsabschnitt eine Einheit, die mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine Gegenbewegung nach sich zieht. Diese Gegenbewegung wird 3-wellig erwartet. Für die Zielermittlung dieser Gegenbewegung nutzen wir die Fibonacci-Retracements sowie Unterstützung und Widerstand.

Die "bullischen Divergenzen im RSI" - das bedeutet, der Indikator bestätigt die laufende Abwärtsbewegung nicht mehr, indem er ebenfalls neue Tiefs ausbildet - hatten wir bereits erwähnt. Hinzu kommt, dass wichtige Tiefs häufig von einem bärischen Sentiment begleitet werden. Die gängigen Sentimentbefragungen für Bonds bestätigen hohen Pessimismus für die zukünftige Preisentwicklung - eine wichtige Information für den antizyklischen Trader.

   


Der Vollständigkeit halber sei noch die andere Seite der Medaille erwähnt: die Zinsentwicklung.
Wenn die Struktur in einem Renten- oder Anleihenfuture nicht klar erkennbar ist, hilft oftmals ein Blick auf die zugehörige Zinskurve, um mehr Sicherheit zu erhalten bzw. eine Prognose überhaupt erst erstellen zu können. In unserem vorliegenden Fall können wir potenzielle Ziele für das erwartete Ende der aktuellen Bewegung ableiten.


   

More to come.

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  Ratio-Analyse - Level II
Geschrieben von: Inge - 27.05.2026, 17:21 - Forum: Mitteilungen der Moderation - Keine Antworten

Auch wenn die Ratio-Analyse eine ganz einfache - aber sehr wirkungsvolle - Technik ist, findet sie auf unserem Level II ihren Platz. Denn Voraussetzung für eine erfolgreiche Anwendung ist eine solide Kenntnis der klassischen Chartanalyse, wie Ihr sie auf unserem Level 1-Training findet.

Was ist die Ratio-Analyse?
Kurz und knackig hier unter diesem Link in unserem Meine-Börse-Wiki:

Ratio-Analyse hilft also bei der Beantwortung der Frage, wie sich zwei Basiswerte zueinander entwickeln und entwickeln werden. Es ist eine sowohl bei privaten wie auch institutionellen Anlegern weit verbreitete und beliebte Methode.
Die Fragestellungen sind zahlreich und breit gefächert.

Beispiele:
Welche Anlageklasse entwickelt sich besser als eine andere?
Welcher Index wird sich künftig besser entwickeln als ein anderer, welche Branche hat die besten Chancen?

Die Bildung des für die Ratio-Analyse erforderlichen Quotienten ist denkbar einfach. Das Ergebnis wird in Linienform dargestellt und nach klassischen charttechnischen Parametern: Trendbruch, Umkehr- und Fortsetzungsformationen, etc. analysiert.
Wichtig ist auch hier der Zeitraum. Das bedeutet, ein Trendbruch, der nach 30 Jahren auftritt, ist signifikanter und - wenn er Bestand hat - in dals einer, der nach 3 Monaten

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  Chartanalyse Edelmetalle: Gold und Silber
Geschrieben von: Inge - 20.05.2026, 19:46 - Forum: Mitteilungen der Moderation - Keine Antworten

Gold
Nach einer furiosen Rallye im gelben Edelmetall in 2025 ging Gold im Januar 2026 in eine deutliche Korrektur über, in der bis zu 1/4 des Wertes abgegeben wurden.

Ganze 70% Wertzuwachs konnten zum Jahresultimo 25 verbucht werden. Damit gehörte Gold zu den sog. "most crowded trades" des vergangenen Jahres. Entsprechend hoch war die mediale Präsenz.

Wenn eine solch' dynamische Rallye - temporär, so unsere Annahme - endet, ist es Zeit, einen Blick auf das übergeordnete Bild zu werfen.

Vorweg geschickt noch der Hinweis, dass es sich um ein ultralangfristiges Chart handelt - 1970 - 2026. Entsprechend relativieren sich die eingezeichneten Kursziele, bricht man diese auf jährliche Zuwächse herunter, entsprechend lang auch die Korrekturphasen, in denen mit dem Edelmetall nicht wirklich etwas zu verdienen war.

Festzuhalten bleibt: Auch zum aktuellen Zeitpunkt müssen wir mit einer längerfristigen Korrektur rechnen, bildet Gold doch gerade das Gegenstück zur Korrektur von August 20 bis November 22 aus (s. Chart.)

Erst danach können wir an das verlockende Kursziel von ca. 7.500 USD denken, wobei ein weiterer Zwischenstopp bei ca. 6036 bis 6.323 einzuplanen wäre, dem abermals eine längerfristige Korrektur folgen würde.

   

Tote Hose? Nicht ganz!
Auch wenn unser Wert - vom unten stehenden Tageschart aus betrachtet - bereits einmal in den möglichen Zielbereich der Korrektur eingetaucht ist, bleibt schon allein aufgrund der oben beschriebenen zeitlichen Komponente die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, dass es noch einmal zu einem Touchdown mit der Zielzone kommt. Dies könnte eine attraktive Kaufgelegenheit werden, selbst wenn der Kurs nicht sofort dynamisch wieder zu steigen beginnt. Ziele könnten dann mit Hilfe der Fibonacci-Retracements bzw. der Identifikation entsprechender Widerstandsbereiche bestimmt werden. (Beides liegt oftmals gar nicht so weit auseinander.)
Die mögliche Zielzone wurde hier mit Hilfe der Elliott-Wellen-Theorie ermittelt.

   

Silber

wird häufig noch ein wenig despektierlich als Gold des kleinen Mannes bezeichnet - meint aber, dass für einen Einstieg weniger Kapital erforderlich ist als für den "großen Bruder Gold".

Die Impulsbewegungen sind in beiden Werten ähnlich, - häufig kann man sie als parabolische Rallyes bezeichnen. (Link Wiki). Allerdings ist Silber der marktengere Wert und weist eine deutlich höhere Volatilität auf.
Auch im Silber werfen wir einen Blick auf den ultralangfristigen Chart.
Die eingezeichnete Brüder Hunt-Rallye führte auf einen Hochpunkt bei ca. 48 USD. Sie ist als eine klassische Spekulationsblase in die Börsengeschichte eingegangen. Wer diese Geschichte noch nicht kennt, dem sei nachfolgend verlinkter Wikipedia-Artikel wärmstens empfohlen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Silberspek...BCder_Hunt

Wem es seinerzeit gelang, im unteren einstelligen USD-Bereich einzusteigen - und vor allen Dingen - auch wieder mit vollen Taschen auszusteigen, konnte sich glücklich schätzen. Wer sich aber erst spät mit dem "Silber-Fieber" infizierte und nahe dem Hochpunkt einstieg, musste geschlagene 30 Jahre warten, um sein Geld wiederzusehen. Wer an dieser Stelle glaubte, jetzt endlich die dicken Gewinne einfahren zu können, wurde abermals enttäuscht. Erst nach weiteren 14 Jahren, anno 2025 - gelang es dem Silber, die magische Schwelle bei ca. 50 USD zu durchbrechen und in einer furiosen Rallye sein bisheriges Allzeithoch bei etwa 121 USD im Januar 2026 zu erreichen. Wir sprechen also über eine Zeitspanne von 44 Jahren, in der mit einem klassischen Buy-and-hold-Ansatz (Kaufen und liegen lassen) eine solche Position überwiegend im Verlust gelegen hätte. Die Inflation haben wir an dieser Stelle noch gar nicht in unsere Überlegungen aufgenommen.

   

Was den weiteren Kursverlauf anbelangt, rechnen wir auch hier mit einer längeren Konsolidierung. In der Spitze betrug die Korrektur ca. 50% vom Höchstwert.

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  26.-29.5.26 - Verkürzte Handelswoche USA
Geschrieben von: Inge - 20.05.2026, 16:40 - Forum: Trading-Notizen - Keine Antworten

Rückblick:
Erwartungsgemäß schlossen die Börsen vor dem verlängerten Wochenende mit grünen Vorzeichen. Der Feiertags-Bias lässt herzlich grüßen. Insbesondere der Dax setzte mit einer großen grünen Wochenkerze und einer Amplitude von gut 1.000 Punkten (sog. Trendkerze) ein Ausrufezeichen. Im gestrigen Feiertagshandel gelang zusätzlich der Sprung über die runde 25.000er Marke und eine flache seit dem bisherigen Allzeithoch bestehende Abwärtstrendlinie. Damit liegt das bisherige ATH bei 25.507 Punkten in Schlagdistanz.
Ob ein direkter Angriff im ersten Versuch erfolgreich sein kann oder zuvor noch eine Atempause erforderlich ist, bleibt abzuwarten
Etwas anders stellt sich der Wochenverlauf in den US-Indizes dar. Hier musste mit einer Fortsetzung der Korrektur gerechnet werden, die auch eintrat und bis zum vergangenen Dienstag andauerte. In "Vorfreude" auf die am Mittwoch nach Börsenschluss veröffentlichten Nvidia-Zahlen ging es dann kräftig nach oben. Die Nvidia-Zahlen waren wie erwartet glänzend - und weitgehend eingepreist.
Auch bei den US-Indizes bleibt abzuwarten, ob der Angriff auf die 30.000 Punkte im Nasdaq 100 direkt stattfinden kann oder noch etwas Pause benötigt wird. Die US-Märkte haben einen strammen Anstieg ohne nennenswerte Konsolidierungen hinter sich, sind daher sehr "gedehnt" und für Konsolidierungen entsprechend anfällig. Vorbörslich signalisieren die Futures allerdings neue Allzeithochs.

Ingesamt gesehen bleibt die Stimmung an der Börse positiv. Das zeigt sich beispielsweise daran, dass Meldungen aus der politischen Ecke - die die kleinste Hoffnung auf die Öffnung die Straße von Hormus erlauben -,  die Aktienkurse mit schöner Regelmäßigkeit in die Höhe hüpfen lassen - und die Ölpreise- zumindest ein wenig - in den Keller.  Selbst steigende Renditen am Anleihemarkt und damit verbunden aufkommende Inflationssorgen, vermochten bis dato nichts daran zu verändern.


Ausblick letzte Maiwoche und Vorschau auf Juni:
Unsere im vergangenen Wochenausblick gezeigte Technik - Wie ermittele ich mögliche "Haltestellen" in einer Korrektur? - hat sich ein weiteres Mal bewährt. Für die ganz Mutigen war auch ein kleiner Countertrend-Trade an dieser Stelle möglich.

In den kommenden Handelstagen wird sich erweisen, ob die Aktienmärkte direkt neue ATHS erklimmen bzw. die 30.000er Marke im Nasdaq100 angreifen oder aber erst noch einmal ein Luftholen angesagt ist.

Vieles spricht dafür, dass die aktuell positive Börsenstimmung bis Mitte Juni - hochgehalten werden soll.
Schließlich wartet auf Trader und Investoren ein abolutes Mega-Ereignis des Jahres 2026 an der Börse: Space X - der Börsengang, der alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen soll (und wahrscheinlich auch wird.).
Aus diesem Anlass werden wir in den kommenden Wochen den Sektor "Raumfahrt" etwas genauer beleuchten.
Neugierige werfen schon einmal einen Blick auf die zugehörigen Branchen-ETFs, die unter den folgenden Kürzeln zu finden sind:
UFO, ARKX, NASA, ROKT, MARS.

Unser Chart der Woche ist der Chart von Nvidia in der Wochenansicht (1 Kerze = 1 Woche).
Hier zeigen die blauen Pfeile die Stellen im Chart, an denen der Kurs aus dem Bollinger Band herausgetreten ist. Das bedeutet, dass der Kurs zu schnell zu stark gestiegen ist. Im Anschluss folgt in der Regel eine zumindest kleine Korrektur. Tritt der Kurs vice versa nach unten aus dem Bollinger Band, heisst es entsprechend, dass der Kurs zu schnell zu stark gefallen ist. Eine empfehlenswerte Technik.

   





_________________________________________________________________________________________________
E N D E
Statistik: April-Performance
Und wer gar sein Investment auf einen MSCI-World-ETF (Exchange Traded Fund) beschränkt, der weist aktuell [Factsheet per 30. April 2026] ein USA-Exposure von 72% auf.

Ausblick auf Juni:


space-focused ETFs (such as UFO, ARKX, NASA, ROKT, MARS) currently have a market share of about 0.06%
Equal-weight-indices auf S&P500 und Nasdaq 100 brechen auf neue Hochs.

_____________________________________________________________________________________________________________
Aus diesem Anlass werfen wir in unserem Special einen Blick auf die gesamte Branche und - ganz wichtig - wie sich Aktien, deren IPOs der jüngeren Vergangenheit zuzuordnen sind, im Anschluss entwickelten. Hier zeigen sich krasse Unterschiede im Vergleich zu ähnlichen Boomphasen wie z.B. 2000, auf die wir näher eingehen möchten und die gerade für unsere junger Leser von besonderem Interesse sind.

https://www.n-tv.de/wirtschaft/SpaceX-st...43057.html
Hallo, grüne Männchen - wir kommen.

Nichts weniger als eine menschliche Siedlung auf dem Mars kündigt der Space-X Chef als Ziel oder Vision an.
Phantasie hat er, dieser (irdische) Mensch namens Elon Musk. Das muss der Neid ihm lassen.

Der Weg dorthin könnte nach heutigem Stand ein beschwerlicher werden, dauert doch alleine die Anreise nach heutigem technischen Maßstab ca. 6 Monate. (Quelle: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt). Sollte die Reisedauer bereits mit dem ein oder anderen Terminkalender kollidieren, so sei darauf hingewiesen, dass eine spontane Rückkehr - z.B. bei Nichtgefallen oder wenn die grünen Männchen sauer werden - auch eher nicht möglich ist, sondern eine Wartezeit von ca. 12-16 Monaten einzukalukulieren ist, weil erst dann die Planeten in günstiger Position zueinander stehen. Da dürfte doch selbst ein Sabbatical terminlich unter Druck geraten.

https://www.dlr.de › ...
Falls Ihr weitere Informationen über Euren künftigen Wohnort wünscht, lest einfach hier nach.
https://www.dlr.de/de/next/schule-und-au...odule/mars

Doch was erzählen wir irdischen Neider - morgen wird alles anders. Vielleicht wird der rote Planet ja zum beliebten Ausflugsziel - für ein Wochenende mit der ganzen Familie.



https://www.n-tv.de/wirtschaft/Der-groes...33123.html
Elon Musk bis zu 75 Milliarden Dollar einnehmen – und mit 1,5 bis 2,0 Billionen Dollar bewertet werden. Das wäre ein Rekord-IPO.
29.5.26 Handelsblatt
Bezos-Rakete explodiert bei Test vor dem Start: Zum vierten Mal sollte die leistungsstarke Schwerlastrakete „New Glenn“ von Amazon-Gründer Bezos starten. Doch bei einem Test vorab kam es zu einer Explosion. Die Hintergründe sind noch unklar.

Altersvorsorgedepot für eine Zäsur in Deutschland. Der Chef von JP Morgan Asset Management erklärt im ersten Interview mit einem deutschsprachigen Medium, warum das neue Instrument nicht nur den Deutschen im Ruhestand mehr Geld verschaffen werde, sondern den gesamten deutschen Kapitalmarkt stärke: „Der deutsche Aktienmarkt macht 80 Prozent des hiesigen Bruttoinlandsprodukts aus, in den USA sind es 220 Prozent.“

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  Chartanalyse Edelmetalle: Platin und Palladium
Geschrieben von: Inge - 18.05.2026, 16:21 - Forum: Mitteilungen der Moderation - Keine Antworten

Platin

Der Platin-Langfristchart - von 1969 bis heute/2026 - zeigt zwar einige Parallelen auf, aber momentan keine fundierte Prognosemöglichkeit.
Zu den Parallelen:
Die Aufwärtsstrecken - vom Tief Anfang der 70ger Jahre bis zum Hoch in 2008 und vom Tief in 2019 bis zum Hoch im Dezember 2025 - sind nahezu identisch. Eine auf allen Zeitebenen sehr häufig zu findende Ratio. (Blaue Kästchen im Chart.)

Die Rückläufe von den Hochs in 1980 und 2007 sind prozentual nahezu identisch (-73,85% bzw. - 74,7%). (s. rote Linien im Chart.)
Der prozentuale Vergleich ist eine weitere Möglichkeit, um Rücklaufziele zu ermitteln.

Was tun in einem solchen Fall?

Wir schauen uns die Charts der übrigen Protagonisten im Bereich Edelmetalle an. Zuweilen finden sich dort Anhaltspunkte für die weitere Kursentwicklung im Sinne der "allgemeinen Marschrichtung".
Generell sollte man allerdings das klarere Chartbild bevorzugen.

   

Palladium
Palladium ist das einzige der bekannten Edelmetalle, das bei der 2025ger Rallye bzgl. neuer Allzeithochs leer ausging. Das bisherige ATH stammt aus dem Jahr 2021 und liegt somit bereits 5 Jahre zurück. Insgesamt ist Palladium also das schwächste Edelmetall und scheint sich mit einer volatilen Seitwärtsbewegung begnügen zu wollen.
Proportionalitäten und Symmetrien:
Der im Chart als Strecke 2 gekennzeichnete Bewegungsabschnitt ist 3 mal so lang wie Strecke 1.
Das blaue Kästchen könnte eine mögliche Symmetrie anzeigen. Falls es dort eine Kursreaktion gibt, ist das Ziel der Reise allerdings eher ungewiss.

   

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  Wochenausblick 18.-22.5.26
Geschrieben von: Inge - 15.05.2026, 10:36 - Forum: Trading-Notizen - Keine Antworten

Rückblick
Das wichtigste politische Ereignis war zweifellos die Reise von Mr. President in den Fernen Osten - nach China. Das Treffen mit Mr. Xi zog keine gemeinsame Abschlusserklärung nach sich sich. Mr. President zollte Mr. Xi Respekt bzgl. seiner Qualitäten als Leader einer Weltmacht, Fähnchenschwenken, lecker essen, und das war's.

Während der Dax nach wie vor in seiner mittlerweile seit 1 Jahr bestehenden Seitwärtsbewegung verblieb, setzten die US-Indizes ihren Gipfelsturm unbeirrt fort.

Zum Wochenschluss nun steht die 24.00er Marke im Dax - mal wieder - unter Beschuss, und auch die US-Indizes signalisieren vorbörslich deutliche Abgaben.

Gleichzeitig lohnt ein Blick auf den USD und die Edelmetalle: Während britisches Pfund und Euro gegenüber dem US-Dollar zurücksetzen, verlieren auch die Edelmetalle deutlich.
Wenn unterschiedliche Assetklassen -> Link Anlageklassen/Asset Classes zeitgleich (temporäre, auch relative) Hochs ausbilden, setzt dies in der Regel ein Ausrufezeichen und erhöht die Wahrscheinlichkeit für eine - auch deutlichere - Korrektur.

Ausblick:
Höhepunkt in der kommenden Woche dürfte der Quartalsbericht von Nvidia am Mittwoch nach Börsenschluss sein. Interessant ist natürlich wie immer die Frage. "Wieviel von der Party" ist bereits in den Kursen enthalten? Können die zweifellos glänzenden Ergebnisse und der Ausblick auf den weiteren geschäftlichen Jahresverlauf die Investoren zu weiteren Käufen motivieren oder heisst es: Enough is enough - zumindest für den Moment.

Darüber hinaus steht natürlich die Frage immer deutlicher im Raum, welche Schäden der nicht enden wollende Nahostkonflikt tatsächlich verursacht, nicht zuletzt im Hinblick auf steigende Preise, also die Inflation. Unter diesem Blickwinkel könnten die Kurse also durchaus zu schnell zu weit nach oben gelaufen sein.

Unten stehender Chart zeigt den Nasdaq 100.
An diesem Beispiel soll eine Technik gezeigt werden, die feststellen hilft, ob ein Bewegungsabschnitt beendet ist.
Auch eine noch so starke Rallye weist mehr oder weniger kleine Rücksetzer auf. Diese Rücksetzer werden ausgemessen - sowohl in ihrer absoluten Punktzahl als auch in ihrem prozentualen Wertzuwachs (s. blaue Kästchen im Chart).
In unserem Fall betrug der maximale prozentuale Rücklauf 2,75%, der größte Punktabschlag 750 Punkte.
Zieht man diesen Betrag vom Allzeithoch ab, landet man bei ca. 28.900 Punkten.
Dreht der Kurs in diesem Bereich - es handelt sich nicht um punktgenaue Marken - ist dies häufig ein guter Einstiegspunkt für eine Fortsetzung der Rallye. Geht es jedoch deutlich darunter, ist die Rallye - zumindest vorerst - beendet und man beobachtet die Retracements des gesamten Bewegungsabschnitts.
Fällt ein solcher Rücklaufbereich mit anderen charttechnischen Parametern zusammen (Hier: hypothetisch mit einer Trendlinie), erhöht sich die Signifikanz.

   

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Gold
HM235K
ko 5.4xx
Hebel: 5
Montag, 25. Mai 2026 - Feiertag-> Pos. Wochenabschluss?

VIX
20.5.-20 w. low
13.6.-30.6. - high
15.9. - 40 w. low
dec. 9 - high

„NACHO-Trade“ skizziert – „Not A Chance Hormuz Opens“.

10 year treasuries -20 wekk trough zone - wie alle.

Bottom line: space sector stocks have soared.

*RKLB, LUNR, RDW, VOYG, ASTS, PL, FLY, SPIR, BKSY, SATS

Die kurzfristigen Federal-Funds/
Zinsen liegen mit über 4% mehr als ein halbes Prozent
über dem Leitzins von 3,5%. Dies führte früher fast
immer zu Leitzinsanhebungen.


Oft testen die Bondmärkte einen neuen Notenbank
präsidenten am Anfang seiner Amtszeit auch durch
Baisse-Attacken auf US-Staatsanleihen.

Alphabet gab mit einem 9-Milliarden-€-Bond eine der
größten Euro-Anleiheemissionen an den Markt. Ama
zon kam sogar mit dem größten 14,5-Milliarden-Euro
Bond im März an den Markt. Beide Gesellschaften
haben jeweils circa 55 Mrd. $ bereits in diesem Jahr an
neuen Anleiheschulden aufgenommen.
Rechenzentren, Chips, Stromanschlüsse und Glasfasernetze.
Charakter der
früher sehr anlageleichten Geschäftsmodelle. KI geht
damit in Richtung Telekom und Versorger mit ihren
großen Investitionen

A major rotation from US to global markets is underway. Commodities are breaking out. Emerging markets are at a multi-year inflection point.

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  Wochenausblick 11.-15.4.26
Geschrieben von: Inge - 08.05.2026, 10:56 - Forum: Trading-Notizen - Keine Antworten

Rückblick:
Zum Monatsbeginn wartete der Dax nach kurzer Täuschung mit einer kräftigen Aufwärtsbewegung auf, die am Donnerstag jäh endete.
Wichtig in diesem Zusammenhang ist die Beobachtung, dass die hiesige Berichtssaison im Vergleich mit ihrem US-amerikanischen Pendant zeitlich etwas später liegt und der Dax - entsprechende Unternehmensergebnisse vorausgesetzt - auch erst mit Verspätung seinen "Move" absolviert.
Hintergrund für
Mr. President hat sich als Ziel für seinen Furor mal wieder Europa ausgesucht. "Maßnahme" dieses Mal Zölle - die Auswahl der Themen ist ja sehr überschaubar.
Der Arbeitsmarktbericht fiel etwas stärker aus als erwartet.

Ausblick:
Perspektivisch wird sich im Laufe der Woche die bevorstehende China-Reise des US-Präsidenten stimmungstechnisch niederschlagen.
China stellt seine Energiepolitik zwar auf den deutlichen Ausbau der erneuerbaren Energien ab, ist aber nach wie vor der größte Ölimporteur, auch wenn es nach wie vor über beträchtliche Öl- und Gasreserven verfügt.

Trading Setups - Ausbruch aus langanhaltender Konsolidierung:

EUR/JPY - Ser

Obere Umkehr
Rheinmetall - bestätigt

Stabile Seitenlage

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  Dax - die nackte Wahrheit Level II
Geschrieben von: Inge - 07.05.2026, 11:25 - Forum: Trading-Notizen - Keine Antworten

Dax - die nackte Wahrheit 

In diesem Abschnitt werfen wir einen Blick auf unseren heimischen Hauptindex bzw. unsere heimischen Hauptindizes:
1. den nackigen Dax-Kursindex Link
2. den Dax-Performanceindex

Nebenbei bemerkt:
Wusstet Ihr, dass der Dax für 80% der Marktkapitalisierung aller deutschen Aktien steht? (Marktkapitalisierung wie viele andere Begriffe, s. auch - meine börse wiki). Der Wert der im Umlauf befindlichen Aktien in Deutschland betrug im Frühjahr 2026 je nach Quelle ca. 2,4 - 2,6 Billionen €.

Zum Vergleich:
Nvidia ist mit ca. 5 Billionen USD das nach Marktkapitalsisierung z.Zt. größte Unternehmen der Welt. Also, Marktkapitalsisierung aller börsennotierten deutschen Aktien mal 2.


In diesem Abschnitt möchten wir den Unterschied zwischen einem Kurs- und einem Performanceindex zeigen, im nationalen Vergleich bei unserem Dax wie auch international im Vergleich mit den US-Indizes am Beispiel des Nasdaq 100.

Die Definition des Kursindex:
Ein Kursindex ist ein Index, der die reine Wertentwicklung der in diesem Index enthaltenen Wertpapiere wiedergibt. Das bedeutet für die Aktienmärkte ohne Berücksichtigung der Dividenden.
Die Definition des Performanceindex lautet entsprechend:
Ein Performance-Index - auch Total Return Index (TRI) – misst die gesamte Wertentwicklung der in diesem Index enthaltenen Wertpapiere incl. Dividenden und Bezugsrechte. Dies geschieht, indem z.B. die Dividenden auch nach der Ausschüttung an die Anteilseigner rein rechnerisch im Index verbleiben.

Beginnen wir mit dem Kursindex:
Im ungünstigesten Fall wären wir am alten Allzeithoch bei 6.306 Punkten im Jahr 2000 eingestiegen. Wir hätten dann - mit dem bekanntesten Ansatz "Kaufen und liegen lassen"-  ohne Berücksichtigung der Dividenden ca. 1,9% Gewinn per anno eingefahren (Stand: Februar 2026). Dafür hätten wir bis zu 72% (temporären) Wertverlust erlitten. Nach ca. 23 Jahren hätten wir unser Anfangskapital wieder auf dem Konto gehabt. (Ohne Berücksichtigung der Inflation!) Erst danach - ab Ende '23 - hätte unser Anleger den gesamten Gewinn eingefahren. Wäre unser hypothetischer Anleger im Jahr 2000 25 Jahre alt gewesen, so zählte er heute 51 Lenze. Ein bedeutender Zeitraum in einem Menschenleben - Longevity hin oder her!

Schaut selbst!

   



Entsprechend freundlicher sieht das Szenario für den Dax-Performance-Index aus.
Hier hätte unser fiktiver Anleger sein eingesetztes Kapital verdreifachen können, der maximale temporäre Wertverlust hätte bei ca. 70% gelegen. (In wirtschaftlich schlechten Zeiten zahlt kaum ein Unternehmen auskömmliche Dividenden.) "Bereits" nach ca. 13 Jahren hätte er die Gewinnschwelle erreicht. (Nach etwa sieben Jahren hätte es eine Ausstiegschance zum +/- Einstiegspreis gegeben). Je länger die Berechnungsweise als Performanceindex anhält, desto größer und spektakulärer wird der Unterschied zum Kursindex. Ich kumuliere ja - die einmal ausgeschütteten Dividenden bleiben im Performanceindex als Wert, als unveränderlicher Sockel erhalten. Daran kann keine Wirtschaftskrise mehr etwas ändern.

So sieht das aus!

   


Und nun noch der direkte Vergleich in einem Bild!

   


Soweit so gut!

Kommen wir zurück zum abschliessenden Satz im Meine-Börse Wiki..: Die Unterscheidung zwischen Kursindex und Performanceindex ist unbedingt zu beachten, wenn man die Wertentwicklung verschiedener Indizes vergleichen möchte.

Das Entscheidende hierbei ist, dass die meisten Indizes auf unserem Globus als Kurs- und nicht als Performanceindizes konstruiert sind.

Wenn wir also Nasdaq 100 und Dax Performanceindex direkt vergleichen, ist dies nicht wirklich korrekt. Der richtige Vergleich wäre Nasdaq 100 und Dax Kursindex. Das sieht dann so aus:

   

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  Bitcoin-Future - Level II
Geschrieben von: Inge - 06.05.2026, 11:10 - Forum: Trading-Notizen - Keine Antworten

Der erste Chart zeigt den Ende 2017 eingeführten Bitcoin-Future im Monatschart.
Die Einführung des Bitcoin-Futures war ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Etablierung von Bitcoin, Ethereum & Co als eigenständige Assetklasse. Link - meine Börse-wiki

Fibonacci-Relation und 1:1 Projektion
Der Chart zeigt eine dreiteilige Aufwärtsbewegung mit klassischen Fibonacci-Relationen. Die Länge des im Chart als 2. Strecke gekennzeichneten Bewegungsabschnitts beträgt 161,8% der ersten Strecke.

Betrachten wir nun den blauen Kasten: Er umfasst die tiefe Korrektur nach dem Abschluss der ersten Strecke und wird zur Ermittlung eines möglichen Kursziels 1:1 auf das Hoch der 1. Strecke gesetzt.
Wir sehen, dass sowohl die Fibonacci-Relation als auch die 1:1 Projektion einen identischen Kursbereich um 124.000 USD markieren.

Wenn zwei charttechnische Parameter in einem eng abgesteckten Kursbereich zusammentreffen, sprechen wir auch von einem Cluster.
Ein solches Cluster erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der Kurs von diesem Bereich (zumindest vorübergehend) abprallt.

Dies trifft umso mehr zu - wenn es sich wie in diesem Fall um sehr häufig vorkommende Chartparameter handelt.

   

Fibonacci-Retracements und Unterstützungen
Da Charts sehr schnell unübersichtlich werden, wenn sich zuviel "Analyse" in ihnen versammelt, schauen wir uns Retracements und Unterstützungsbereiche in einem separaten Chart an.

Auch hier lassen sich durch die Kombination von mehreren charttechnischen Parametern relevante Zonen identifizieren.
So ist es sinnvoll, die Fibonacci-Retracements sowohl für eine gesamte Strecke als auch für einzelne Unterabschnitte anzulegen.

Im vorliegenden Beispiel bedeutet dies:
1 Fibo-Abmessung für die gesamte 3-teilige Strecke - Kurs findet in der Nähe des 50%-Retracements Halt. (s. blauer Pfeil).
1 Fibo-Abmessung nur für die 2. Strecke - Kurs erreicht knapp das 38ger-Retracement

Hinzu kommen die blau gekennzeichneten Unterstützungszonen, die die Retracement-Zonen verstärken können.

   

So könnte es weitergehen:
Eine zwingende Fortschreibung des Geschehens lässt sich aus dem abgebildeten Kursverlauf nicht ableiten.

Was empfiehlt sich in so einem Fall?
Richtig - wir betrachten wiederum die Retracements. Wir beziehen uns jetzt jedoch auf die zurückgelegte Abwärtsstrecke, schauen also wieweit die derzeitige Erholung den Kurs bisher geführt hat.
Das Tief des vorangegangenen Abverkaufs wurde am 5.2.26 ausgebildet. Seitdem hat der Bitcoin-Future das 38,2% Retracement - die Standardmarke jeder frischen Gegenbewegung - noch nicht erreicht. Von einer dynamischen Erholung kann im Moment noch nicht wirklich die Rede sein.
(Für's Trading hiesse das: der Titel kommt auf die Watchlist. Beim 38,2% Retracement schaue ich mir die Kursreaktion noch einmal an.)

   

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